Bowers & Wilkins PI3

Eleganz mit Premiumgefühl

Hier sind sie nun, die Bowers & Wilkins PI3. Diese Wireless Kopfhörer wurden 2019 von Bowers & Wilkins veröffentlicht und wir testen, ob sie auch im Jahr 2020 noch mithalten können. Für 199€ UVP und ca 130€ Straßenpreis, versprechen die Kopfhörer so einiges. Mal sehen, wie sie dabei abschneiden.

Wenn man die Verpackung der PI3 öffnet, findet man alles benötigte für einen schnellen Start.
– Bedienungsanleitung

– Sicherheitshinweise

– USB-C auf USB-A Adapterkabel

– Hülle für Kopfhörer

– verschiedene Größen der In-Ear
   Aufsätze

Das USB-C Kabel dürfte ein Stück länger sein. Ein Netzteil ist nicht beigelegt.


Und natürlich das Wichtigste:

Die Kopfhörer

Die Kopfhörer (hier in der goldenen Ausführung) sehen äußerst schick aus und fühlen sich sehr hochwertig an. Die Magnete auf der Rückseite der In-Ears sorgen dafür, dass man sie sorglos um den Hals tragen kann, ohne Angst haben zu müssen sie zu verlieren.


Die Goldene Ausführung der Bowers & Wilkins PI3. Ich würde sie eher als Rosè-Gold bezeichnen

Allgemein ist das Tragegefühl ziemlich angenehm, Ich konnte den ganzen Tag mit ihnen arbeiten, ohne das Gefühl zu haben, dass sie stören oder unangenehm im Ohr werden.

Die mitgelieferten Finnen und In-Ear Polster können individuell angepasst werden, sodass ein Maximum an Tragekomfort entsteht. Das Auswechseln ist dabei sehr einfach. Das alte Polster abziehen und das neue Polster aufdrücken.



Zur Technik

Bluetooth:

Das verbinden der Kopfhörer mit anderen Geräten ist denkbar einfach. Einfach 5 Sekunden den On-Button drücken und schon sind sie bereit zur Verbindung. Die Bluetooth Verbindung ist dabei stark genug, 2 Räume und circa 15 Meter Abstand zu überbrücken.

Manuelle Bedienung

Die Bedienung der Kopfhörer erfolgt komplett über die 4 Knöpfe auf den Auswölbungen auf beiden Seiten. Wobei auf der linken Seite der On / Off  / Bluetooth Button ist, und auf der rechten Seite der Knopf für   „Lied vor / Lied zurück / Pause“, „Lauter“ und der Knopf für „Leiser“. Natürlich kann man auch Anrufe annehmen und auflegen.
Man hat hier meines Erachtens leider die „Play / Pause“ Taste etwas überbelegt.
1x drücken für „Play / Pause“ , 2x drücken für „Lied vor“, 3x drücken für „Lied zurück“ und bei einem Anruf  1x drücken für „annehmen“ , und wieder einmal drücken für „auflegen“.
Klingt kompliziert ? Ist es auch. Leider hat Bowers & Wilkins es hier verpasst individuell programmierbare Tasten zu implementieren. Auch ist das haptische Feedback der Knöpfe etwas schwammig, um zu spüren ob man einen Knopf gedrückt hat oder nicht, sollte man diesen deshalb lieber mit den Fingernägeln drücken.

Klang

Der Sound der Bowers & Wilkins PI3 ist hervorragend. Wenn ich ein Wort zum beschreiben hätte, wäre es „klar“. Die Tiefen sind nicht aufdringlich, trotzdem deutlich und kräftig. Die Mitten sind wohl definiert und allgemein satt und warm im Klang. Die Höhen sind scharf und präzise, nicht unangenehm oder kratzig. Die Dual-Driver-Technologie leistet hier hervorragende Arbeit, was dazu führt, dass auch kleine Nuancen in Songs deutlich werden. Allgemein macht das Musikhören Spaß und rundet den Eindruck der Bowers und Wilkins PI3 schön ab.

Aber…

Ein Thema, welches um genau zu sein nichts mit den Kopfhörern zu tun hat, und deshalb auch seperat angesprochen werden sollte, muss ich hier trotzdem mit aufführen. Die App. Was ich vorhin bei der manuellen Bedienung angesprochen habe, findet sich hier ebenfalls wieder. Meines Erachtens sollte eine App für Kopfhörer (ausschließlich) 3 Dinge können.
-Den Klang verändern, sprich einen EQ besitzen.
-Die Tasten individuell belegen lassen.
-Meine Kopfhörer suchen, wenn ich sie verloren habe.

Nichts davon wird mit dieser App erfüllt, und ich frage mich, warum ich diese App überhaupt nutzen sollte. Ich habe keinerlei Vorteile oder zusätzliche Features, wenn ich die App öffne. (Man kann sich athmosphärische Sounds, wie Lagerfeuerknistern oder Waldrauschen, anhören… )

In diesem Bereich besteht definitiv Nachholbedarf.

Fazit

Die Bowers & Wilkins PI3 sind starke Kopfhörer, die mit ihrer eleganten Formgebung und hochwertigen Verarbeitung überzeugen. Kleine Mängel, wie das haptische Feedback der Knöpfe oder die App, können daran nichts ändern. Das Wichtigste, nämlich der Klang, ist genauso hochwertig, wie der Rest der Kopfhörer.  





Bowers & Wilkins PX7

Robust und Zuverlässig

Bowers & Wilkins Premium Over-Ear-Kopfhörer, PX7 genannt, bieten auf dem Papier so einiges. Aber sind sie wirklich so stark, wie es von Bowers & Wilkins versprochen wird? Für UVP 399€ und einem Straßenpreis von ca 300€ sind wir gespannt!

Das USB-C Kabel dürfte etwas länger sein, ein Netzteil ist nicht enthalten

Wenn man die Verpackung der PX7 öffnet, findet man alles Benötigte für einen schnellen Start.
– Bedienungsanleitung

– Sicherheitshinweise

– USB-C auf USB-A Adapterkabel

– Case für Kopfhörer

-3,5mm Klinken Kabel in angemessener Länge

und natürlich:

Die Kopfhörer


Die Kopfhörer kamen bei uns in der space-grauen Ausführung an und wirkten ziemlich schlicht. Die Bügel sind laut Bowers & Wilkins aus einem Karbonfaser-Composite-Material gefertigt. Sie lassen sich problemlos in alle Richtungen verbiegen, machen dabei keinerlei Anstalten zu brechen und gehen danach wieder in ihrer Ursprungsform ohne bleibende Schäden. Sehr gut.

Das Tragegefühl war exzellent. Am besten sind die Kopfhörer, bei denen man nach kurzer Zeit vergisst, dass man sie überhaupt trägt. Genau das ist bei diesen der Fall. Es ist zwar kein zusätzliches Polster beigelegt, wer aber neue braucht, kann ein Paar für 27€ auf der Webseite von Bowers & Wilkins erwerben.

Schönes Canvas Case, in der gleichen Farbe wie die Kopfhörer

Zur Technik

Bluetooth/Akku

Das verbinden der Kopfhörer mit anderen Geräten ist denkbar simpel. Einfach 5 Sekunden den On Button drücken und schon sind sie bereit zur Verbindung. Die Bluetooth Verbindung ist dabei stark genug, um 2 Räume und circa 15 Meter Abstand zu überbrücken.
Die Akkulaufzeit wird von Bowers & Wilkins mit 30 Stunden angegeben. Das kommt auf jeden Fall hin.

Manuelle Bedienung

Die Bedienung der Kopfhörer ist ebenfalls recht simpel. Auf der linken Ohrmuschel befindet sich die Noise-Cancelling Taste, auf der rechten Seite der „Ein/ Aus“ Hebel sowie die Tasten für „Lauter“, „Leiser“, „Play/Pause/Lied vor/Lied zurück“.
Man hat hier meines Erachtens leider die „Play / Pause“ Taste etwas überbelegt.
1x drücken für „Play / Pause“ , 2x drücken für „Lied vor“, 3x drücken für „Lied zurück“ und bei einem Anruf  1x drücken für „annehmen“ und wieder einmal drücken für „auflegen“.
Klingt kompliziert? Ist es auch. Leider hat Bowers & Wilkins es hier verpasst individuell programmierbare Tasten zu implementieren. Das haptische Feedback ist dabei sehr gut.

Klang

Ein schwieriges Thema, welches mir leichte Bauchschmerzen verursacht hat.
Um eines Vorweg zu nehmen, der Klang selbst ist ausgezeichnet.
Aber… Es gibt bei der offiziellen Bowers & Wilkins App keinen EQ . Ich weiß, viele können diese Kritik nicht nachvollziehen („Lad dir doch einfach einen aus dem Store?!“), aber ich muss dem immer wiedersprechen. Ich will keine
3. Anbieter App, um den Klang meiner Kopfhörer anzupassen und ich sehe auch bei (fast) allen Herstellern von Kopfhörern/Lautsprechern/Dingen die in irgend einer Art und Weise etwas mit Geräuschen zu tun haben und eine App dazu entwickelt haben, einen EQ. Das ist heutzutage wirklich kein großer Aufwand mehr.
Die Kopfhörer selbst sind in ihrer Vorkonfiguration leicht basslastig, was bei der hervorragenden Klangqualtiät allerdings kein Problem darstellt, da die Tiefen dadurch weder verwaschen noch unsauber sind. Die Mitten kommen dadurch einen Tick zu wenig zur Geltung. Besonders bei Akkustik-Gitarren merkt man den etwas zu stark betonten Tiefenanteil, allerdings kann man das leicht durch einen EQ beheben und hat somit das perfekte Erlebnis. Ach ja… ich vergaß…
Ich denke, das Preset der Kopfhörer sollte duch diese typische „V“ Betonung (Anhebung von Bass und Höhen, während die Mitten gesenkt werden) Pop und Rock Musik gut zur Geltung bringen. Allerdings gehen eh schon basslastig gemischte Songs oder E-Gitarren-betonte Musikrichtungen leicht unter. Das wäre auch kein Problem, da man diese Kleinigkeiten mit einem EQ leicht beheben kann.
(Ich habe testhalber mit einem EQ gearbeitet und siehe da, der Klang ist plötzlich für alles geeignet )

Sehr schlicht gehalten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Logo lässt sich auch mit hartnäckigem Kratzen nicht entfernen

Fazit

Mir gefallen diese schlichten und äußerst angenehm zu tragenden Kopfhörer.
Die Klangqualität überzeugt auf jeder Linie und für den Alltag sind sie nahezu perfekt. Auch wenn ich sie mir persönlich nicht für 399€ kaufen würde, ist der Straßenpreis mit ca 300€ auf jeden Fall gerechtfertigt, und es schmerzt mich leicht, sie wieder abgeben zu müssen.


Lenovo V14 Review

Diesmal im Test das Lenovo V14, hierbei handelt es sich um ein günstiges Einstiegsmodell von Lenovo (VK um 280 €). Das Notebook wurde mir wieder von ok2.de zur Verfügung gestellt.

Die wichtigsten Eckdaten:

AMD 3020e Processor(3020e) / 8GB DDR4 Ram / Free-DOS / 256GB PCIe NVMe SSD / Network: Lenovo AC Wireless (2×2) + BT

Größe und Gewicht: 327 x 241 x 19.9 mm, 1,6 kg

inklusive 1 Jahr Garantie

Das Gerät:

„Lenovo V14 Review“ weiterlesen

Thinkpad T14 AMD (Ryzen 5 Pro) und TrackPoint Keyboard

Nachfolgend im Review: das AMD T14 mit AMD Ryzen 5 Pro. Die kompletten Testberichte der T14 mit Intel Core i7 oder Ryzen 7 Pro gibt es unter: https://nbreview.de/

Die wichtigsten Eckdaten des Testgerätes:

AMD Ryzen 5 Pro 4650U Hexa-Core / 16 GB Ram (verlötet) / 512 GB SSD / 14″ FullHD Panel (400 nits) / AMD Radeon RX Vega 5 GPU

Größe und Gewicht: 329 x 227 x 17.9 mm, 1.59 kg

inklusive 3 Jahre Vor-Ort Premier Herstellergarantie (auch auf den Akku!)

Das Gerät stammt aus der Lenovo Campus Collection und wurde mir von ok1.de zur Verfügung gestellt. https://ok1.de/ThinkPad/ThinkPad-T14-14/ThinkPad-T14-AMD-20UD0010GE::2041.html.

Das Gehäuse entspricht den bisher getesteten T14-Modellen: https://nbreview.de/.

Insgesamt wertig und schick. Die Schnittstellen sind jeweils links und rechts angeordnet, mit Ausnahme des Simkarten-Slots, der sich an der Rückseite befindet.

Links: 2x USB-C / USB 3.2 (Gen 1) / HDMI (2!) / Headphone – mic combo & MicroSD card reader

Rechts: Smart card reader / USB 3.1 (Gen 1) / RJ45 & Kensington lock slot

Tastatur, Touchpad und Schreibkomfort: Leider sind die Kanten zwischen Unterschale und Tastaturrahmen, die Außenkante des Tastaturrahmens nicht perfekt entgratet. Dies führt beim Tippen zu einem unangenehmen Gefühl in den Handballen, zumindest bei großen Händen. Es knarzt nichts und die Base wirkt ausreichend stabil. Einzig der Bereich des Cardreaders rechts biegt sich recht stark durch.

„Thinkpad T14 AMD (Ryzen 5 Pro) und TrackPoint Keyboard“ weiterlesen

iPad Air (Gen. 3) Wi-Fi + Cellular Testbericht

Obwohl ich bei Laptops seit Jahren Thinkpad Purist bin, nutze ich Mobil hingegen seit der ersten Stunde Apple Geräte und somit war ich natürlich sofort dabei, als mir angeboten wurde das iPad Air der 3. Generation zu testen und mit seinem Vorgänger – meinem aktuellen Gerät – dem iPad Air der 2. Generation zu vergleichen.

„iPad Air (Gen. 3) Wi-Fi + Cellular Testbericht“ weiterlesen

Thinkpad T15 20S7S02U00 (mit Nvidia und 4k Display) Testbericht

Das Testgerät:

Modellnummer:T15 20S7S02U00
CPU:Intel Core i7-10510U Quad-Core (1.8 – 4.9 GHz, 8 MB Cache)
RAM:16 GB DDR4-2400 MHz (fest verlötet)
(ein Slot Frei, max. 48GB)
Festplatte:1 TB PCIe3.0x4 NVMe M.2 2280 OPAL 2.0
Display:15.6″ (396mm) UHD 4k (3840 x 2160) Dolby Vision HDR
500 nits, 1400:1 Kontrast, 100% Adobe RGB, 170°, Spiegelnd
Grafik:Intel UHD Graphics, NVIDIA GeForce MX330 2 GB GDDR5
Netzwerk:10/100/1000 Mbit RJ45 Ethernet
Intel Wi-Fi 6 AX201 WLAN ac/a/b/g/n
Bluetooth 5.1
IR Webcam 720p mit Kameraabdeckung (ThinkShutter) für Windows Hello
WWAN / LTE-A vorbereitet (zusätzliches Modul erforderlich)
NFC – Near Field Communication
Schnittstellen:2x USB 3.1 Gen1 (1x powered)
1x USB 3.1 Type-C Gen1 5 Gbit/s
1x USB 3.1 Type-C Gen2 / Thunderbolt™ 3 (20GBit/s, DisplayPort Alt-Modus, kombiniert mit USB 3.1 Type-C, Ladefunktion)
1x HDMI 1.4b
1x RJ 45 Ethernet
1x Docking Port
1x 3.5mm (Mic-In / Audio-Out kombiniert)
1x MicroSD Card Reader
1x SmartCard Reader
Sicherheit:– intergrierter Touch FingerPrint Reader
– TPM 2.0 Security Chip
– Kensington Port
Eingabegeräte:6 Reihen Precision Keyboard mit Hintergrundbeleuchtung – Deutsch
UltraNav / UltraNav Touch 3+3 Button Design 
Akku:57 Wh  Li-io (Lithium Ionen) Akku mit bis zu 9.8 Stunden Laufzeit
RapidCharge: 65W USB-C Adapter 80% in 1Std
Größe/Gewicht365 x 248 x 19.1 mm / ab 1.87 kg
Garantie:3 Jahre Vor-Ort Premier Support
3 Jahre Sealed Battery Service
Zubehör:65W USB-C Netzteil
Betriebssystem:Ohne Betriebssystem
Preis:1558,69 €

Unboxing, Anschlüsse, Zubehör

Endlich angekommen! Das T15 wird ausgepackt und wie auch bei den bisherigen „neuen“ Lenovo-Geräten, die ich testen durfte, fällt direkt die optisch gute Verarbeitung auf. Ins Auge fällt die Tastatur, die (anders als z. B. das Lenovo P1) einen Ziffernblock besitzt. Für mich eine kleinere Umgewöhnung, da ich bisher nur Thinkpads ohne den Ziffernblock gewohnt war.

Die Anschlüsse am T15 sind wie folgt verteilt:

  • Rechts auf der Seite ist als erstes der MicroSD Kartenleser verbaut. es folgen die 3,5mm Kombi-Klinke Buchse, ein HDMI und ein USB-Port, der Thunderbolt-Anschluss und die USB-C Ladebuchse.
  • Auf der Rückseite befindet sich der Einschub für die SIM-Karte (das Gerät ist lediglich WWAN vorbereitet, ein Modul muss nachgerüstet werden!)
  • Links findet man im hinteren Bereich die RJ 45 Buchse für den Netzteilstecker, die Kühleröffnung, einen weiteren USB-Port und den SmartCard Reader

Im Lieferumfang ist der Laptop und ein 65 Watt Netzteil enthalten.

Das Gehäuse – Die Verarbeitung

Das T15 ist typisch flach gehalten und ist im geschlossenen Zustand (mit den Gummifüßen eingerechnet) lediglich 22 mm hoch. 7mm ist der Displaydeckel dick und die restlichen 15 mm gehören dem Unterteil. Die weiteren Maße sind 365 mm Länge x 248 mm Breite. Im geöffneten Zustand liegen die Scharniere im Rahmen, sodass dort keine Kante entsteht. Die Lage des Touchpads ist bedingt durch den Ziffernblock nicht mittig an dem Gerät angeordnet. Da es ja mittig unter dem primären Tastenfeld liegen muss, ist es mehr linksbündig angeordnet. Wer zuvor Thinkpads ohne den Ziffernblock sein Eigen nennen konnte, wird sich entsprechend auch etwas umgewöhnen müssen. Ich habe am Anfang ein paar mal daneben getippt und wollte auf dem Palmrest die Maus bewegen.

Leider sieht man, wie auch bei den Vorgängermodellen (T490s, T495) Fingerabdrücke recht schnell auf dem Gehäuse und dem Palmrest. Der „i“-Punkt im „Thinkpad“-Schriftzug auf dem Displaydeckel zeigt den Betriebszustand an. Dauerhaftes leuchten signalisiert, das Gerät ist an, ein langsames Blinken meldet den StandBy-Zustand des Gerätes.

Die Tastatur:

Bei der Tastatur handelt es sich um eine „ThinkPad Präzisionstastatur mit Hintergrundbeleuchtung und Ziffernblock“!

Das Tippgefühl ist für mein Empfinden sehr gut. Selbst wenn man schnell im 10-Finger System tippt, gibt es keine extrem lauten Geräusche. Mein T410 ist da zumindest lauter! Der Tastaturanschlag ist weich. Neu ist auch bei dem T15 die Belegung der Funktionstasten F10 und F11. Lenovo hat diese mit der Funktion zum Annehmen und Auflegen von Anrufen belegt. Die Tastatur ist in zwei Stufen hintergrundbeleuchtet, diese können über die Tastenkombination Fn-Leertaste durchgeschaltet werden.

TrackPoint und Touchpad

Der Trackpoint ist wie bei den von mir getesteten Vorgängern (T490s, T495, Lenovo P1) gut umgesetzt. Da ich diesen recht selten im aktiven Einsatz nutze, kann ich dazu leider keinen ausführlichen Erfahrungsbericht liefern.

Das Touchpad ist 65 mm hoch und 100 mm breit. Hier hat Lenovo in den letzten Jahren die Größe nicht verändert. Dank dieser Größe lässt das Touchpad einem viel Freiraum zum scrollen oder ziehen mit der Maus. Für den reinen Office-Betrieb ist es (für mich) ausreichend und es lässt sich gut damit arbeiten. Einzig wie bereits erwähnt, musste ich mich leicht umgewöhnen, da es nicht ganz Mittig verbaut ist und ich bei den ersten Aktionen das Touchpad nicht direkt getroffen habe. Zum spielen halte ich es weniger für angebracht, aber das ist auch nur meine subjektive Meinung. Ich möchte gerne eine richtige Maus in der Hand halten.

Das Touchpad erkennt normale und Multitouch-Eingaben zuverlässig. Linksklicks können entweder durch doppeltes Tippen auf dem Touchpad oder im unteren linken Bereich ausgeführt werden. Für den Rechtsklick bleibt nur das Drücken im rechten Bereich.

Das Display

Verbaut ist das BOE NE156QUM-N66 Panel!

Es ist ein UHD 4k (3840 x 2160) Dolby Vision HDR Panel,
mit 500 nits, 1400:1 Kontrast, 100% Adobe RGB, 170° und spiegelnd. Es hat keinen Touchscreen! Das Panel ist äußerst Blickwinkelstabil, man kann selbst vom Rand aus alles noch ganz klar erkennen und es gibt keine Farbverläufe.

Fotos aus dem Garten

Im Garten / im Schatten lässt es sich mit dem T15 gut bis sehr gut arbeiten. In der direkten Sonne „verblasst“ das Panel wie auf den Fotos zu sehen ist. Allerdings kann man weiterhin alles erkennen. Sei es auf weißem oder auf einem etwas dunklerem (blauen) Hintergrund. Die Empfehlung geht für Outdoor aber ganz klar an eine Schattenposition. Nicht nur, weil man dann die volle Pracht des Panels genießen kann, sondern auch da das Thinkpad in der Sonne recht schnell „heiß“ wird.

Lautsprecher, Mikrofon, Kamera

Die Lautsprecher

  • sind oberhalb der Tastatur jeweils links und rechts von den Scharnieren angeordnet. Die Lautsprecher sind nach oben gerichtet und recht laut eingestellt werden, was vor allem in Räumen/Büros mit starker Geräuschkulisse von Vorteil ist.

Die Webcam

  • ist eine IR Webcam mit 720p (für Windows Hello geeignet). Auch in weniger gut beleuchteten Umgebungen bringt die Webcam ein gutes und helles Bild, sodass man auf jeden Fall vom Gegenüber gesehen werden kann. Ebenfalls ist die bewährte Kameraabdeckung mit dabei und per Schiebregler lässt sich die Kamera permanent ausschalten. Eine LED zeigt im eingeschalteten Zustand an, wann Windows / ein Programm auf die Kamera Zugriff hat.

Das Mikrofon

  • ist im Displaydeckel neben der Webcam verbaut und somit weit von den potentiellen Störgeräuschquellen wie dem Lüfter entfernt. Die Sprachqualität ist recht gut und Bürotauglich. Als Nachteil sehe ich persönlich jedoch an, dass die Lautsprecher ihre Position am Display haben und den Sound nach oben in Richtung Mikrofon abgeben. Das könnte bei Konferenzen mit mehreren Teilnehmern unter Umständen unangenehm sein.

Was ist möglich?

KomponenteMögliche Ausbaustufe/Erweiterung
CPU:Up to 10th Generation Intel® Core™ i7 Processors
Optional 6 Core™ i7
RAM:Ein Slot Frei, max. 48GB RAM möglich
Festplatte:Up to 2TB PCIe SSD
Display:15.6” FHD IPS (250nit)
15.6” FHD On-Cell IPS Touch (300nit)
15.6” 4K UHD IPS (500nit) with Dolby® Vision™
Grafik:Integrated Intel®UHD Graphics
Optional Nvidia®GeForce®MX330 with 2GB GDDR5
Netzwerk:WiFi 6 WLAN 802.11 AX
LTE CAT9 and 16
NFC – Near Field Communication
Schnittstellen:2x USB 3.1 Gen1 (1x powered)
1x USB 3.1 Type-C Gen1 5 Gbit/s
1x USB 3.1 Type-C Gen2 / Thunderbolt™ 3 (20GBit/s, DisplayPort Alt-Modus, kombiniert mit USB 3.1 Type-C, Ladefunktion)
1x HDMI 1.4b
1x RJ 45 Ethernet
1x Docking Port
1x 3.5mm (Mic-In / Audio-Out kombiniert)
1x MicroSD Card Reader
1x SmartCard Reader
Sicherheit:– intergrierter Touch FingerPrint Reader
– TPM 2.0 Security Chip
– Kensington Port
Eingabegeräte:6 Reihen Precision Keyboard mit Hintergrundbeleuchtung – Deutsch
UltraNav / UltraNav Touch 3+3 Button Design 
Akku:57 Wh  Li-io (Lithium Ionen) Akku mit bis zu 9.8 Stunden Laufzeit
RapidCharge: 65W USB-C Adapter 80% in 1Std
Größe/Gewicht365 x 248 x 19.1 mm / ab 1.87 kg
Garantie:3 Jahre Vor-Ort Premier Support
3 Jahre Sealed Battery Service
Zubehör:65W USB-C Netzteil
Betriebssystem:Up to Windows 10 Pro

Benchmarks / Leistung

Verbaut ist in dem T15 ein 10th Gen i7-10510U Quad-Core (1.8 – 4.9 GHz, 8 MB Cache) mit 15 Watt TDP. Die CPU kann bis auf 25 Watt TDP angehoben werden.

Die CPU hat 4 Kerne und 8 Threads. Das T15 hat in dem Test im Netzbetrieb mit Cinebench R20 im Schnitt 1479 Punkte erzielt. Im Akkubetrieb ist es auf 1161 Punkte gekommen. Beide Tests sind jeweils unter voller Leistung durchgeführt worden. Wenn Videoprojekte gerendert wurden, sind alle Kerne /Threads im Schnitt auf 3,0 GHz gelaufen. Zum Start der Anwendung lag der Takt bei 3,6 GHz. Die CPU-Temperatur stieg dabei auf 75 Grad Celsius.

Das T15 kommt mit der Intel UHD Graphics und einer NVIDIA GeForce MX330 2 GB GDDR5

Die Nvidia-Grafikkarte ist unverzichtbar, will man auf dem T15 Spiele wie GTA 5 oder Civilization 6 spielen. Civ6 packt die Grafikkarte in der höchstmöglichen Auflösung und Detailstufe, bei GTA5 sollte man sich im Extremfall auf ein paar kleinere Kompromisse einstellen. GTA5 lässt sich recht flüssig spielen, jedoch ist es mir so vorgekommen, als gäbe es bei bestimmten Situationen (Verfolgungsjagd im Online-Modus mit dem Auto) ein paar kleinere Ruckler. Evtl. müsste man die Einstellungen mal kontrollieren.

Die Intel UHD habe ich in Civ6 angetestet und da hätte ich mit den Einstellungen extrem weit nach unten gehen müssen, um ruckelfrei spielen zu können.

Im FurMark hat das T15 1287 Punkte bei FHD und 436 Punkte bei 4k geschafft.

SSD

Verbaut ist in dem Testgerät eine 1 TB PCIe3.0x4 NVMe M.2 2280 OPAL 2.0! Die SSD sollte genug Platz und auch für viele Anwendungen eine ausreichende Geschwindigkeit bieten.

Temperatur – Lüfter – Lautstärke

Das T15 ist für normale Office-Anwendungen unter der Option „Bessere Leistung“ recht leise und alltagstauglich. Die volle Leistung bringt es sowohl im Netz- und Akkubetrieb erst auf der Stufe „Beste Leistung“. Hier kann es aber passieren, dass der Lüfter selbst bei Youtube schon lauter wird. Unter Volllast kommt es von der Lautstärke fast schon an das T430 (mit einer verbauten Quadcore-CPU) ran. Dafür bleiben die Temperaturen aber auch bei gefühlten 40 Grad in der Dachgeschosswohnung unter 80 Grad und die Leistung der CPU bleibt recht stabil. Für den reinen Office-Betrieb kann man sicherlich noch die Energieoptionen entsprechend einstellen, um sowohl die Geräuschkulisse und Abwärme so gering wie möglich zu halten.

Die neue Bios-Oberfläche:

Neu ist auch die Bios-Oberfläche. War es bei dem T490s noch die gewohnte „klassische“ Oberfläche, so wurde es jetzt neu gestaltet. Es ist heller gestaltet und hat eine Maus-Unterstützung.

Der Akku:

Verbaut ist ein 57 Wh  Li-io (Lithium Ionen) Akku mit bis zu 9.8 Stunden Laufzeit RapidCharge: 65W USB-C Adapter 80% in 1Std

Die genannten 9.8h Laufzeit sind durchaus erreichbar! Allerdings nicht mit der Option „Bessere Leistung“ und schon gar nicht erst mit der Option „Beste Leistung“. Bei der letztgenannten Einstellung wurde bei dem Video-Rendering eine 41 Watt-Leistung abgerufen. Bei der Option „Längste Akkulaufzeit“ pendelt der Verbrauch zwischen 9-12 Watt und das Gerät ist fast lautlos. Bei 24 Prozent verbleibender Akkuleistung wurden zu dem Zeitpunkt noch 1:17h Laufzeit angegeben.

Weitere Tests und Userfragen

Die Ersteinrichtung Windows 10

Das Gerät kam „nackt“ ohne Betriebssystem. Da wir einen Vergleich zu dem T14 ziehen wollten, haben wir uns im Vorfeld darauf geeinigt, den Test mit der Win10 1909 ISO durchzuführen. Das T15 hat ein Pro-Version (nicht aktiviert) erhalten. Die Installation selbst ist in weniger als 30 Minuten abgeschlossen gewesen und im Bios musste anfänglich nichts verändert werden (ISO auf dem Stick via MediaCreationTool erzeugt). Als erstes standen (nach der Treiberinstallation via Lenovo Vantage) die Benchmarks an. Hier wurde ein Fehler bemerkt, der mit der ab Werk aktuellen Bios-Version zusammenhing. Mit der Version unter 1.07 hat die CPU den Basis-Takt von 1,8 GHz nicht überschreiten können. Hier musste ein Update auf die Version 1.07 (Release-Datum 17.06.2020) erfolgen, um die CPU mit dem vollen Takt nutzen zu können. Das Gerät war einsatzbereit:

Die Verwendung im Alltag (Arbeit – Uni – Zuhause)

Genutzt wurde das T15 als Surflaptop, zum Videoschnitt und (seit längerem wieder) zum „Zocken“!

Auf der Arbeit:

Ich arbeite sehr viel mit der Adobe-Software After Effects, Photoshop und Premiere. Wegen der Corona-Pandemie wurde soweit es ginge der Kontakt auch bei mir auf der Verwaltung minimiert, sprich ich habe die Videos abgedreht und vermehrt zuhause geschnitten. Das T15 ist nur 4 Mal in den Genuss gekommen, mit zur Arbeit zu dürfen, aber es reicht für einen Eindruck! Es ließ sich gut in meinem Rucksack verstauen und ist auch nicht so sehr ins Gewicht gefallen, wie es bei dem W520 oder auch dem T430 der Fall ist. Auf der Arbeit habe ich zwar etwas mehr Platz machen müssen (sonst ist das T430 dabei), aber auch hier hat das T15 seine Leistungsvorteile gegenüber dem Schnittrechner (i7 4. Gen) ausspielen können. Im Gelände habe ich den Laptop auch getestet. Trotz indirekter oder auch direkter Sonneneinstrahlung konnte man weiterhin das Panel gut sehen und den Text schreiben oder das Video schneiden. Einzig wenn man es auf den Beinen liegen hatte, wurde es beim Rendern etwas wärmer. Die Akkulaufzeit hat sich mit 3-4h Anzeigedauer auf der Option „Bessere Leistung“ gehalten.

In der Uni:

Da würde ich gerne auch etwas schreiben, aber dank Corona gab es in diesem Jahr keine Präsenzveranstaltung. Was ich dazu schreiben und bestätigen kann: Im Rucksack (Modell TF RS 7 Lokführer-Rucksack) lässt sich das T15 dank seiner flachen Bauweise sehr gut verstauen und nimmt auch nicht so viel Platz weg.

Aufgrund der Bauform (15.6“) habe ich die Aussage vom Lenovo P1 übernommen: „In der Vorlesung nimmt es jedoch deutlich mehr Platz als ein 14“ Gerät ein und macht den Einsatz mit Schreibblock schwierig. Immerhin ist es ein 15.6 Gerät! Schreibt man aber ausschließlich mit dem Laptop seine Notizen auf, passt es auf die Studierendenbank. Für meinen Studiengang (Umwelt- und Betriebswirtschaft) ist auch hier die Leistung mit der Nvidia ein Overkill. Gefordert sind bei mir maximal PDFs, Internetrecherche und Videos anschauen!

Zuhause:

Hier habe ich es ebenfalls zum Videoschnitt und Rendering verwendet. Das T15 hat ein 28 min langes Video mit Premiere 2019 den H.264-Export in 15 Minuten über die Intel GPU gemeistert.

Fragen aus dem Thinkpad-Forum:

Frage: Können bitte die DPC Latenzen getestet werden?

Antwort:

Frage: Bitte Testen ob man den Deckel ohne die Blöden Nasen aufmachen kann. Ihr wisst schon was ich meine.

Antwort: Der Deckel wird einfach auf und zugeklappt. Ein Verriegelungsmechanismus ist nicht vorhanden!

Frage: Bitte auch auf Displaylesbarkeit im freien (Sonne, Schatten und nach Möglichkeit bewölkt) testen.

Antwort: Siehe die Fotos, da gewinnt man den besten Eindruck! Ein großer Pluspunkt ist die Blickwinkelstabilität

Frage: Auch würde mich interessieren wie anfällig die Oberflächen für Fingerabdrücke und Fettschlieren sind. Gerne auch beides jeweils im Vergleich zum T14/T49xs

Antwort: Leider ist die Oberfläche recht anfällig für Fingerabdrücke, was eine entsprechende Reinigung erfordert. Ein weiterer Nachteil (an allen Thinkpads) ist ein weißer Labrador im Fellwechsel…

Frage: Dennoch interessant, wie der Aufbau und die Thermik ist

Antwort: Das Gerät aufschrauben ist leider nicht drin, da verweise ich auf das HMM. Die Wärme wird aber über eine Kühleröffnung auf der rechten Seite abgeführt!

Frage: Habe mit dem T14 bei Dauerlast unschöne VR Throttling Events, weil das Ding förmlich glüht, Abhilfe schafft hier ein provisorisch externer Lüfter.. Auch bei dem T15 der Fall?

Antwort: Ein Leistungsabfall ist bei mir nur bis 3 GHz gemessen worden. Das T15 wird insgesamt bis zu 80 Grad heiß und kann bei diesen Temperaturen noch die 3 GHz pro Kern halten.

Mein persönliches Fazit:

Pro:

Es ist ein nettes Gerät mit guter Leistung! Da ich ja seit neustem auch „modernere“ Spiele mein Eigen nenne und diese auch etwas regelmäßiger spiele, macht es schon Spass, auf dem T15 Civilization 6 zu spielen! Die Arbeit im Videoschnitt (FHD-Material) lässt sich auch auf dem 15.6“ Gerät gut abarbeiten. Was fehlt, ist ein zweiter Monitor, aber dafür hat es ja den HDMI-Ausgang!

Contra:

  • Es hat „nur“ 2 USB 3.1-Ports (Typ A), für mich zu wenig!
  • Es hat keinen SD-Kartenleser, für mich ein MUSS!

Würde ich es mir kaufen?

Es ist schwer zu sagen! War ich bis März noch davon überzeugt, dass es das T490s bei einem Neukauf werden könnte, so stehen jetzt die Zeichen eher auf dem P1 oder dem aktuell getesteten T15. Warum? Weil ich mit Civ6 und GTA5 jetzt eine Anforderung habe, die den Einsatz und sogar die Notwendigkeit der Nvidia rechtfertigt.

Warum sollten andere es sich kaufen?

Personen, die kein reines Office mit dem Laptop betreiben möchten, sind bei dem T15 mit 15.6“ gut aufgehoben. Die Nvidia ist nicht schlecht, die Leistung bleibt konstant auf einem brauchbaren Level, sodass man auch mit dem Laptop spielen kann. Man darf eben keinen reinen Gaming-Laptop erwarten.

Fazit: Es ist eine gesunde Mischung aus Arbeitslaptop und einer kleinen Zockerkiste. Für das, was drin steckt (i7, Nvidia, 4k-Panel, 1 TB SSD, 16 GB RAM), halte ich den Preis von 1558,69 € auch „gerechtfertigt“.

Man darf ja nicht vergessen: Selbst wenn die AMDs einen besseren CPU-Takt haben und günstiger sind, fehlt denen dennoch die (für bestimmte Dinge benötigte) Nvidia-Grafik.

Vergleich T14 AMD / T14i (Nvidia)

Nachfolgend ein kleiner Vergleich zwischen den kürzlich getesteten 14″ Zöllern. Die kompletten Testberichte gibt es unter: https://nbreview.de/

Ausgestattet mit Intel Core i7-10510U inklusive NVIDIA GeForce MX 330: https://nbreview.de/thinkpad-t14-intel-testbericht/ und AMD Ryzen 7 Pro 4750U: https://nbreview.de/thinkpad-t14-amd/

Schick sind sie beide 🙂

Ausgesprochen schick sind beide Testgeräte. Sie teilen sich das gleiche Gehäuse und die Handballenauflage ist für mein Empfinden bequemer als die des Vorjahresmodell T490.

Ebenfalls identisch: das wirklich sehr empfehlenswerte Panel von AUO, bei den Tests gab es nichts an der Darstellungsqualität zu bemängeln. Wirklich gut, einschließlich guter Blickwinkel!

Einzig das Touchpad der AMD-Version hat eine glattere Oberfläche, die von der Haptik deutlich angenehmer ist, dieses hätte Lenovo auch im T14i verbauen sollen.

Beide Geräte bieten: 16 GB Ram (zusätzlich ein freier Speicherslot), 1 TB SSD und einen freien m.2 Slot für ein LTE-Modul. Windows 10 wird nur beim Intel-Gerät mitgeliefert.

Größter Unterschied (abgesehen vom Touchpad): nur das T14i bietet Thunderbolt und NFC.

Hier nochmal die ermittelten Resultate der Benchmarks im Vergleich:

Benchmark:Intel:AMD:AMD / Intel:
PC Mark41494529109,16 %
3D Mark (Time Spy)118177965,96 %
Furmark (FullHD)21 fps7 fps33,33 %
Cinebench R1599.45 fps42.3 fps42,53 %
Cinebench R201634 cb3129 cb191,49 
Geekbench 4 Multi-Core Score
(Windows)
1503419421129,18 %
Geekbench 4 Single-Core Score5145469291,20 %
Benchmarkergebnisse im Single Channel Ram-Betrieb

Bis auf wenige Ausnahmen (Furmark AMD) bieten beide Geräte deutlich mehr GPU Leistung als Intel-only Geräte. Beim T14 AMD überzeugte mich besonders die CPU-Leistung, ausgesprochen flott, und verglichen mit dem T14i blieben Abwärme und Lüftergeräusch im Rahmen. Die Nvidia bietet nochmals mehr 3D-Leisung, die Abwärme war aber einfach zu hoch.

AMD relativ zu Intel Mittelwert
CPU109,84 %
GPU83,33 
CPU- und GPU-Leisung des AMD Ryzen 7 Pro in Relation zu Intel

Nach viel Ärger mit den Grafikkartentreibern unter Windows ist es mir gelungen eine Blu-ray mit CloneBD zu konvertieren; keine exakte Wissenschaft, aber mit den richtigen Einstellungen schlug sich AMD deutlich besser als Intel (Die MX 330 wird leider nicht unterstützt).

CloneBD (Blu-ray zu MKV H.264)Intel GPUAMD GPU
fps:100 – 120150 – 170
Bemerkung:Die GeForce MX 330 wird nicht unterstütztSetting: Software Decoding und Hardware Encoding, andernfalls einstellige Frameraten
Video Encoding

Windows und Linux liefen auf beiden Thinkpads gut.

Mein Fazit:

Insgesamt liefert AMD das stimmigere Paket, weniger Abwärme bei höherer CPU-Leistung! Eindeutig empfehlenswert. Das T14i sollte man wählen, wenn die geplanten Anwendungen definitiv die MX 330 unterstützen und von dieser ordentlich profitieren.

Anschlüsse links (T14i mit Thunderbolt)

ThinkPad X13 (AMD Ryzen 7 Pro) Testbericht

AMDs Ryzen-CPUs ziehen schon seit einigen Jahren Aufmerksamkeit auf sich, bieten sie doch endlich wieder eine leistungsfähige und günstigere Alternative zu den CPUs des Marktführers Intel. Mittlerweile wendet sich AMD auch wieder Notebooks zu und bietet mit der Ryzen Pro Mobile-Produktlinie mobile CPUs, die mit bis zu 8 Kernen und SMT (Hyperthreading) Leistung pur versprechen, aber nicht zuletzt dank 7nm-Fertigung dennoch stromsparend und kühl genug für den Ultrabook-Einsatz sein sollen. In der aktuellen ThinkPad-Generation werden die AMD-CPUs in der T- und X-Serie verbaut. Hier testen wir das ThinkPad X13 20UGS00800 mit AMD Ryzen 7 Pro 4750U.

„ThinkPad X13 (AMD Ryzen 7 Pro) Testbericht“ weiterlesen

Thinkpad T14 AMD (Low Power FHD IPS / AMD Ryzen 7 Pro) Testbericht

Die zweite Neuauflage des T490, äußerlich von diesem auch nicht zu unterscheiden.

Die wichtigsten Eckdaten:

AMD Ryzen 7 Pro 4750U Octa-Core / 16 GB Ram (verlötet) / 1 TB SSD / 14″ FullHD Panel (400 nits) / AMD Radeon RX Vega 7

Größe und Gewicht: 329 x 227 x 17.9 mm, 1.59 kg

inklusive 3 Jahre Vor-Ort Premier Herstellergarantie (auch auf den Akku!)

Das Gerät stammt aus der Lenovo Campus Collection und wurde mir von ok1.de zur Verfügung gestellt. https://ok1.de/ThinkPad/ThinkPad-T14-14/Thinkpad-T14-AMD-20UES00L00::2131.html.

Das Gehäuse entspricht dem T14-Modell mit Intel-CPU: https://nbreview.de/thinkpad-t14-intel-testbericht/.

Insgesamt wertig und schick. Die Schnittstellen sind jeweils links und rechts angeordnet, mit Ausnahme des Simkarten-Slots, der sich an der Rückseite befindet.

Links: 2x USB-C / USB 3.1 (Gen 1) / HDMI (2!) / Headphone – mic combo & MicroSD card reader

„Thinkpad T14 AMD (Low Power FHD IPS / AMD Ryzen 7 Pro) Testbericht“ weiterlesen

Thinkpad T14 (Low Power FHD IPS) Testbericht

Diesmal im Test: Die Neuauflage des T490, äußerlich auf den ersten Blick von diesem nicht zu unterscheiden.

Die wichtigsten Eckdaten:

Intel Core i7-10510U / 16 GB Ram / 1 TB SSD / 14″ FullHD Panel (400 nits) / NVIDIA GeForce MX 330 (2 GB) / Windows 10 Professional

Größe und Gewicht: 329 x 227 x 17.9 mm, 1.59 kg

inklusive 3 Jahre Vor-Ort Premier Herstellergarantie (auch auf den Akku!)

„Thinkpad T14 (Low Power FHD IPS) Testbericht“ weiterlesen