ThinkBook Plus Gen 2 Testbericht

Bereits seit einigen Jahren experimentiert Lenovo mit Bedienkonzepten, die sich etwas vom klassischen Laptop unterscheiden. Lässt man alte innovative ThinkPads wie das IBM TransNote außen vor, so stellt wohl das erste Lenovo Yoga Book mit einer kapazitiven Eingabefläche statt einer Tastatur den Beginn dieser Serie dar. In der nächsten Iteration, dem hier auch getesteten Yoga Book C930, ersetzte Lenovo die Eingabefläche durch ein E-Ink-Display. Die Yoga Book-Serie wurde seitdem eingestellt, aber das E-Ink-Konzept wurde in der ThinkBook Plus-Serie weitergeführt, einem herkömmlichen Laptop, das auf der Außenseite des Displaydeckels ein E-Ink-Display besitzt. Wir testen hier das Lenovo ThinkBook Plus Gen 2 (20WH000HGE).

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ThinkPad P15 Gen 2 (Xeon) Testbericht

Das Angebot an Notebooks hat sich im letzten Jahrzehnt massiv verändert: Wo Apple und Lenovo 2008 mit dem MacBook Air und dem ThinkPad X300 die ersten bahnbrechend dünnen und dennoch leistungsstarken Subnotebooks vorgestellt haben, ist die Kategorie „Ultrabook“ heute das, was die meisten Kaufinteressenten unter einem Notebook verstehen: Dünn, leicht und mit bis zu 8-Kern-CPUs ausgestattet sind diese beliebt wie nie und für den Großteil der Aufgaben gerüstet. Für darüber hinausgehende Anforderungen produziert Lenovo nach wie vor ThinkPads der P15- und P17-Serie – klassisch anmutende Workstations mit Standard-Spannungs-CPU, größtenteils austauschbaren Komponenten und sogar einem Nummernblock. Hier testen wir das ThinkPad P15 Gen 2 (20YQ000PGE) mit Intel Xeon-6 Core-CPU, 64GB RAM und Nvidia RTX A4000.

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ThinkPad X1 Fold (Core i5) Testbericht

Faltbare, rollbare und auch sonstige flexible OLED-Displays sind auf Elektronikmessen schon recht lange zu finden. Tatsächlich erhältliche Produkte unter Nutzung dieser Technik ließen jedoch lange auf sich warten. Als Royole dann 2018 das erste faltbare Smartphone auf den Markt brachte, konnten die großen Hersteller das nicht lange auf sich sitzen lassen – so folgte bald Samsung mit dem Galaxy Fold, und Lenovo hat das Konzept 2019 in den Notebook/Tablet-Bereich übertragen, als der Prototyp des ThinkPad X1 Fold vorgestellt wurde. 2020 schließlich hat es das Gerät zur Marktreife geschafft und ist seitdem unverändert erhältlich. Hier testen wir das ThinkPad X1 Fold 20RL000GGE, auch im Vergleich zum kürzlich getesteten „festen“ Detachable, dem X12.

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ThinkPad E15 AMD Gen 3 Review

„E15: E wie einfach oder E wie Edge ?“ by mcb

Diesmal der Testbericht eines E15 aus dem Campusprogramm. Hierbei handelt es sich wieder um ein Sondermodell, welches gegen Nachweis, vergünstigt bezogen werden kann. Der Anschaffungspreis ist mit zur Zeit 499 € brutto ausgesprochen gering. Umso mehr stellt sich die Frage, in wie fern, oder ob man Abstriche machen muß.

Die wichtigsten Eckdaten:

AMD Ryzen 3 5300U Quad Core / 8 GB DDR4 Ram (verlötet, ein Slot frei)
/ 256 GB M.2 2242 PCIe-NVMe SSD / 15.6 FHD IPS Panel (300nits)

Größe und Gewicht: 365 x 240 x 18.9 mm, ab 1.7kg

Inklusive zwei Jahre Herstellergarantie. (ja da haben es die Studenten wieder einmal besser :-))

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ThinkPad X12 Detachable (Core i7) Testbericht

Seit 2016 bietet Lenovo mit dem ThinkPad X1 Tablet auch einen Konkurrenten zu Microsofts erfolgreicher Surface-Produktlinie an. Dabei handelt sich es um Detachables, also Windows-Tablets mit Ultrabook-CPU und einem abnehmbaren, dünnen Keyboard-Folio, das im zugeklappten Zustand wie bei einem Laptop das Display schützt. Während die Serie mit einem modularen Konzept startete, hat sich Lenovo bereits 2018 mit dem X1 Tablet 3rd Gen davon verabschiedet und das Gerät stark an das Surface-Design angeglichen. Lang wurde das X1 Tablet nicht mehr aktualisiert, doch 2021 hat Lenovo nun mit dem ThinkPad X12 Detachable Gen 1 einen Nachfolger veröffentlicht. Hier testen wir das X12 mit Vollausstattung – Core i7, 16GB RAM und 1TB SSD.

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Thinkpad T14 Gen 2 (Intel / Nvidia) Review

Die Teststellung

Die wichtigsten Eckdaten:

Intel Core i7-1165G7 / 16 GB Ram (fest verlötet)/ 1 TB SSD / 14″ FullHD Panel (400 nits) / NVIDIA GeForce MX 450 (2 GB) / Thunderbolt 4 / ohne Betriebssystem

Größe und Gewicht: 329 x 227 x 17.9 mm, ~ 1.47 kg

inklusive 3 Jahre Vor-Ort Premier Herstellergarantie (auch auf den Akku, ja da haben es die Studenten besser :-))

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X1 Yoga 6th Gen (20Y0S00200) Kurztest

Carbon, Yoga, Nano oder Extreme? Diese Frage stellt sich dem Käufer der Flaggschiff-Modelle der Marke ThinkPad, der X1-Serie. X1 Carbon und X1 Yoga sind sich technisch sehr ähnlich, wobei ersteres das ultramobile 14″-Gerät mit Carbon-Gehäuse und 1.13kg Gesamtgewicht ist – das X1 Yoga bietet ein um 360° rotierbares Display mit Touchscreen und Stifteingabe und besitzt ein Aluminium-Gehäuse, das ebenfalls extrem wertig wirkt, aber rund 300g gegenüber dem X1 Carbon zulegt. Das X1 Nano ist das mit einem 13″-Display und 0.9kg Gewicht das kleinste Gerät im Lineup und absolut auf Mobiltät getrimmt, während das X1 Extreme mit seinem 15.6″-Display eine schicke und mit 1.7kg immer noch sehr leichte Workstation darstellt.

In diesem Kurztest werfen wir nun einen kurzen Blick auf das ThinkPad X1 Yoga der 6. Generation.

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Bowers & Wilkins PI3

Eleganz mit Premiumgefühl

Hier sind sie nun, die Bowers & Wilkins PI3. Diese Wireless Kopfhörer wurden 2019 von Bowers & Wilkins veröffentlicht und wir testen, ob sie auch im Jahr 2020 noch mithalten können. Für 199€ UVP und ca 130€ Straßenpreis, versprechen die Kopfhörer so einiges. Mal sehen, wie sie dabei abschneiden.

Wenn man die Verpackung der PI3 öffnet, findet man alles benötigte für einen schnellen Start.
– Bedienungsanleitung

– Sicherheitshinweise

– USB-C auf USB-A Adapterkabel

– Hülle für Kopfhörer

– verschiedene Größen der In-Ear
   Aufsätze

Das USB-C Kabel dürfte ein Stück länger sein. Ein Netzteil ist nicht beigelegt.


Und natürlich das Wichtigste:

Die Kopfhörer

Die Kopfhörer (hier in der goldenen Ausführung) sehen äußerst schick aus und fühlen sich sehr hochwertig an. Die Magnete auf der Rückseite der In-Ears sorgen dafür, dass man sie sorglos um den Hals tragen kann, ohne Angst haben zu müssen sie zu verlieren.


Die Goldene Ausführung der Bowers & Wilkins PI3. Ich würde sie eher als Rosè-Gold bezeichnen

Allgemein ist das Tragegefühl ziemlich angenehm, Ich konnte den ganzen Tag mit ihnen arbeiten, ohne das Gefühl zu haben, dass sie stören oder unangenehm im Ohr werden.

Die mitgelieferten Finnen und In-Ear Polster können individuell angepasst werden, sodass ein Maximum an Tragekomfort entsteht. Das Auswechseln ist dabei sehr einfach. Das alte Polster abziehen und das neue Polster aufdrücken.



Zur Technik

Bluetooth:

Das verbinden der Kopfhörer mit anderen Geräten ist denkbar einfach. Einfach 5 Sekunden den On-Button drücken und schon sind sie bereit zur Verbindung. Die Bluetooth Verbindung ist dabei stark genug, 2 Räume und circa 15 Meter Abstand zu überbrücken.

Manuelle Bedienung

Die Bedienung der Kopfhörer erfolgt komplett über die 4 Knöpfe auf den Auswölbungen auf beiden Seiten. Wobei auf der linken Seite der On / Off  / Bluetooth Button ist, und auf der rechten Seite der Knopf für   „Lied vor / Lied zurück / Pause“, „Lauter“ und der Knopf für „Leiser“. Natürlich kann man auch Anrufe annehmen und auflegen.
Man hat hier meines Erachtens leider die „Play / Pause“ Taste etwas überbelegt.
1x drücken für „Play / Pause“ , 2x drücken für „Lied vor“, 3x drücken für „Lied zurück“ und bei einem Anruf  1x drücken für „annehmen“ , und wieder einmal drücken für „auflegen“.
Klingt kompliziert ? Ist es auch. Leider hat Bowers & Wilkins es hier verpasst individuell programmierbare Tasten zu implementieren. Auch ist das haptische Feedback der Knöpfe etwas schwammig, um zu spüren ob man einen Knopf gedrückt hat oder nicht, sollte man diesen deshalb lieber mit den Fingernägeln drücken.

Klang

Der Sound der Bowers & Wilkins PI3 ist hervorragend. Wenn ich ein Wort zum beschreiben hätte, wäre es „klar“. Die Tiefen sind nicht aufdringlich, trotzdem deutlich und kräftig. Die Mitten sind wohl definiert und allgemein satt und warm im Klang. Die Höhen sind scharf und präzise, nicht unangenehm oder kratzig. Die Dual-Driver-Technologie leistet hier hervorragende Arbeit, was dazu führt, dass auch kleine Nuancen in Songs deutlich werden. Allgemein macht das Musikhören Spaß und rundet den Eindruck der Bowers und Wilkins PI3 schön ab.

Aber…

Ein Thema, welches um genau zu sein nichts mit den Kopfhörern zu tun hat, und deshalb auch seperat angesprochen werden sollte, muss ich hier trotzdem mit aufführen. Die App. Was ich vorhin bei der manuellen Bedienung angesprochen habe, findet sich hier ebenfalls wieder. Meines Erachtens sollte eine App für Kopfhörer (ausschließlich) 3 Dinge können.
-Den Klang verändern, sprich einen EQ besitzen.
-Die Tasten individuell belegen lassen.
-Meine Kopfhörer suchen, wenn ich sie verloren habe.

Nichts davon wird mit dieser App erfüllt, und ich frage mich, warum ich diese App überhaupt nutzen sollte. Ich habe keinerlei Vorteile oder zusätzliche Features, wenn ich die App öffne. (Man kann sich athmosphärische Sounds, wie Lagerfeuerknistern oder Waldrauschen, anhören… )

In diesem Bereich besteht definitiv Nachholbedarf.

Fazit

Die Bowers & Wilkins PI3 sind starke Kopfhörer, die mit ihrer eleganten Formgebung und hochwertigen Verarbeitung überzeugen. Kleine Mängel, wie das haptische Feedback der Knöpfe oder die App, können daran nichts ändern. Das Wichtigste, nämlich der Klang, ist genauso hochwertig, wie der Rest der Kopfhörer.