Wiko View 5

Auch wenn der Markt subjektiv ziemlich gleichmäßig zwischen Smartphones mit Android und Smartphones mit iOS aufgeteilt zu sein scheint, so dominiert Android in der Praxis doch weltweit mit einem Marktanteil zwischen 80 und 90% – je nachdem, ob man die Zahlen kurz vor oder kurz nach dem Erscheinen jeder neuen iPhone-Generation betrachtet. In Deutschland sehen die Zahlen etwas positiver für Apple aus, mit unter 20% Marktanteil beim Absatz bzw. knapp unter 30% bei den Websiteaufrufen liegt iOS aber trotzdem deutlich hinter Android zurück.

Dabei ist der Markt der Android-Smartphones deutlich breiter. Während es, abgesehen vom immer noch knapp 500€ (gut 400€ im Preisvergleich) teuren iPhone SE, nur hochpreisige (700€ aufwärts bis über 1500€) Endgeräte mit Apples iOS gibt, beginnt der Markt bei Android-Smartphones schon bei deutlich unter 100€. Einzelne durchaus aktuelle Smartphones wie das Ulefone Note 8 oder das ZTE Blade A3 kann man sogar schon für gut 50€ bekommen. Andere Geräte wie z.B. das Samsung Galaxy S21 Ultra 5G liegen dagegen mit ebenfalls ca. 1500€ in ähnlichen Preisregionen wie die Geräte von Apple. Daher kann und darf man Android-Smartphones niemals über einen Kamm scheren – schließlich kann ein Einsteigergerät wie das ZTE Blade A3 niemals auch nur annähernd mit dem Galaxy S21 mithalten.

In diesem Test geht es nun um das Wiko View 5. Dabei handelt es sich um ein aktuelles Einsteigergerät aus dem Jahre 2020. Mit etwa 150€ (je nach Farbe aktuell auch schon ab ca. 135€ erhältlich, Listenpreis/UVP liegt bei 169,99€) liegt es dabei nicht am untersten Rand, aber weit entfernt von den Premiumgeräten. Trotzdem versucht Wiko mit dem Gerät quasi das Top-Modell der Einsteigergeräte zu liefern und sich „an der Spitze der Einsteigersmartphones“ zu positionieren (Zitat aus der Pressemitteilung). Außerdem bietet es eine enorme Ausstattung bei der Kamera mit vier Linsen auf der Rückseite und maximal 48 Megapixeln Auflösung.

Wiko View 5 in der mir vorliegenden Farbe „Midnight Blue“ (Pressefoto)

Der Test geht auf den ersten Blick etwas unfair zu, schließlich werde ich es mit meinem privaten Gerät vergleichen – einem OnePlus 5, welches immerhin mal als „Flagship-Killer“ antrat und in der Anschaffung etwas mehr als das dreifache gekostet hat. Allerdings ist dieses Gerät schon aus dem Frühsommer 2017 und damit mehr als 3,5 Jahre alt. Eine Ewigkeit in der Welt der Android-Smartphones.

Wie viel hat sich seitdem getan? Kann das Wiko View 5 mit dem OnePlus 5 mithalten? Oder sogar in einzelnen Disziplinen schlagen? Hat das OnePlus 5 am Ende sogar ausgedient? Der Test wird es zeigen.

Technische Daten

HerstellerWiko
ModellView 5 (W-V851)
BildschirmHD+ (720 x 1600 Pixel), 6,55 Zoll (267 ppi), IPS-Panel, 450 nits
ProzessorMediatek 6762D A25, Octacore, 1,8 GHz, GPU: IMG PowerVR GE8320
Arbeitsspeicher (RAM)3 GB
Flash-Speicher (ROM)64 GB (erweiterbar durch maximal 256 GB microSD)
Akku5000 mAh
WLAN & BluetoothWifi-5 (AC), Bluetooth 4.2
Anschlüsse/Erweiterungen2x Nano-SIM, 1x microSD, 1x USB-C (inkl. USB-OTG), 1x 3,5 mm Klinkenbuchse
Frontkamera1x 8 MP (im Display integriert – „Punchhole“)
RückkamerasQuad-Kamera-Modul bestehend aus 1x 48 MP + 1x 8 MP + 1x 5 MP + 1x 2 MP
Video: bis 1080p @ 30 Hz
Maße165,95 x 76,84 x 9,3 mm
Gewicht201 g

Octacore-Prozessor, IPS-Display, 5000 mAh großer Akku und eine 48-Megapixel-Kamera – das sind durchaus attraktive Daten für ein Smartphone in dieser Preisklasse.

Da mein Testgerät in bereits geöffneter Originalverpackung kam, erspare ich euch mal das langweilige „Unboxing“.

Erster Eindruck und erste Tests

Das Gerät liegt gleich gut und „satt“ in der Hand. Die Rückseite ist schön griffig, so dass das Gerät nicht so leicht aus der Hand rutscht – etwas, dass mich an so manchem High-End-Smartphone sehr stört. Auch mein OnePlus 5 benutze ich daher eigentlich nie ohne Hülle, da ich sonst zu große Angst habe, das Handy noch öfter aus der Hand zu verlieren, als es mir jetzt eh schon passiert. Das Wiko View 5 gefällt auch ohne Hülle in der Hand, allerdings sammelt die glänzende Rückseite dafür Fingerabdrücke ohne Ende.

Das Mehrgewicht (gut 200 g gegenüber gut 150 g) des View 5 gegenüber dem OnePlus 5 ist gut fühlbar, hinterlässt aber auch keinen negativen Eindruck. Mit Hülle um das OnePlus 5 verschwindet der Effekt eh wieder.

Die Punchhole-Frontkamera im Display ist durch ihre Größe nicht gerade unauffällig, dafür aber gut integriert. Soll heißen: Der Kreis wird gleich als kreisrunde Akkustandsanzeige genutzt und ist in der Bedienung so berücksichtigt, dass er niemals wirklich stört.

Wiko View 5 mit Punchole-Kamera im Display und Akkustandsanzeige um das Loch herum (Pressefoto)

Das Wiko View 5 wirkt durch das riesige Display zunächst deutlich größer als das OnePlus 5. Direkt nebeneinander gelegt sieht man aber, dass der Unterschied gar nicht mal so groß ist. Das OnePlus 5 hat bloß große „tote“ Flächen ober- und unterhalb des Displays, während das View 5 die Fläche mit seinem Display deutlich besser ausnutzt. Die Ecken sind dabei leicht abgerundet, das Display ist aber nicht um die Ecken des Smartphones gebogen (kein „Edge-Display“) – was mir persönlich gut gefällt, erleichtert es doch die Bedienung mit Hülle und verbessert in der Regel auch die Haltbarkeit bei Stürzen (was ich natürlich nicht ausprobiert habe). Im direkten optischen Vergleich wirkt das OnePlus 5 tatsächlich etwas alt gegenüber dem View 5.

Bei der Einrichtung und Bedienung zeigt sich dann aber doch ein Vorteil des OnePlus 5 – der Achtkerner „Snapdragon 835“ gehörte damals zum Besten, was man kaufen konnte und taktet bis 2,45 GHz. Der „Mediatek 6762D A25“ im Wiko View 5 hat zwar ebenfalls acht Kerne, gehört aber eben eher ins Einsteigersegment und taktet mit 1,8 GHz auch deutlich niedriger. Während der Unterschied zwischen acht Kernen bis 2,45 GHz und acht Kernen bis 1,8 GHz auf dem Papier noch nicht sehr extrem klingt (schließlich ist die Architektur im Mediatek-Prozessor deutlich neuer), so zeigt sich dagegen bei der Bedienung ein umgekehrtes Bild. Während das OnePlus 5 auf Eingaben sofort reagiert, wirkt das Wiko View 5 dagegen etwas „hakelig“. Eingaben haben immer eine ganz leichte Verzögerung. Vermutlich sind das nur Bruchteile einer Sekunde, aber es führt dazu, dass mir häufig Fehleingaben passieren, weil das Gerät noch etwas hinterher hängt. Auch Scrollen ist oft erst etwas ruckelig, bevor sich das View 5 „fängt“. Es wirkt so, als wenn die CPU hier erst eine Gedenksekunde braucht, bevor sie hochtaktet und die Eingaben verarbeitet. Der „Eingabestau“ scheint dann zusätzlich nochmal kurz für einen zusätzlichen Ruckler zu sorgen. Das ist zwar nicht weltbewegend, für einen Vielnutzer wie mich aber doch ein ziemlicher Dämpfer. Da die CPU eigentlich einiges an Potential hat, ließe sich das Management der CPU-Taktraten vielleicht in Software lösen? Vielleicht auf Kosten der eh sehr langen Akkulaufzeit? Im aktuellen Zustand ist diese gefühlte Performance („Schwuppdizität“) aber leider nicht sehr angenehm. Die „superflüssige“ Bedienung, die die Pressemitteilung verspricht, kann ich jedenfalls nicht feststellen. In einigen Fällen (zum Beispiel in der Einstellungs-App) springt das System auch kurz hin und her, bevor man vom aktuellen Punkt anfangen kann zu scrollen. Nervig, aber ziemlich sicher nur ein Softwarefehler, kein Problem mangelnder Leistung der Hardware.

Akku und Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist immer ein schwieriger Test. Manche geben ihre „Screen-on-Time“ (SOT) als Vergleichsmerkmal an, manche ihre Standby-Dauer, manche die tatsächliche Akkulaufzeit im alltäglichen Einsatz, manche über synthetische Benchmarks. Nur: Keine dieser Angaben kann am Ende wirklich die tatsächliche Laufzeit beim Endnutzer zuverlässig vorhersagen. Daher will ich mich hier auch mit absoluten Angaben zurückhalten. Nur so viel: Die Laufzeit ist wirklich enorm! Dafür sorgt der mit 5000 mAh wirklich üppig dimensionierte Akku. Als ich das Testgerät lediglich im WLAN eingeloggt (ohne SIM-Karte) ungenutzt liegen ließ, hielt es etwa 19 Tage (!) durch. Auch gerade hat es wieder eine Laufzeit von 9 Tagen seit dem letzten Laden hinter sich und noch 48% Restakku. Die Werbung spricht von „1 Woche – nur 2 Ladungen“ bzw. von „3,5 Tagen Autonomie mit nur einer einzigen Ladung“. Das hängt natürlich stark von der Benutzung ab, aber ich würde sagen: 2 Tage müsste man locker durchkommen, 2,5-3,5 Tage sind durchaus auch drin. Allerdings schaltet sich das Display des View 5 auch in Standardeinstellung wirklich schnell aus (30 s). Das spart sicherlich Akku, nervt aber manchmal bei der Bedienung, z.B. Lesen etwas längerer Texte. Man kann den Wert natürlich hochsetzen, ziemlich sicher wird es dann bei mittelmäßiger Benutzung aber mit 3,5 Tagen Laufzeit dann schon schwerer.

Zuletzt geladen vor 9 Tagen, leer erst nach 17 Tagen – die Akkulaufzeit des Wiko View 5 ist enorm

Beim Laden muss man dann einiges an Wartezeit hinnehmen. Schnellladetechniken kann das View 5 nicht, zumindest findet sich dazu nichts in den technischen Daten und auch das mitgelieferte Netzteil bietet keine solchen Funktionen. Wenn der Akku relativ leer ist, sollte man daher schon mindestens zwei Stunden einplanen, bevor man das Gerät wieder einigermaßen gefüllt „abstöpselt“. Soll der Akku wirklich voll werden (100%), steigt die Dauer weiter und benutzt man das Gerät nebenbei, dann steigt die Dauer noch weiter. Ich habe das Gerät bei 0% „angestöpselt“, nebenbei benutzt und wollte die Zeit messen, wann es voll ist. Den genauen Moment habe ich am Ende verpasst, aber es waren einige Stunden. Die Ladevorgänge sollte man daher wohl lieber auf die Nacht verschieben. „Mal eben kurz“ nachladen geht dagegen nicht. In etwa zwei Stunden kann man aber schon sehr weit kommen, wenn man das Gerät nebenbei nicht benutzt.

Technik

Kommen wir nun zum „Innenleben“.

Display

Das Display ist mit seinen 450 nits durchaus „tageslichttauglich“ und auch bei größerer Umgebungshelligkeit noch gut ablesbar. Aufgrund der aktuellen Jahreszeit kann ich natürlich nicht bei Sommersonne mit Sonnenbrille testen, aber es wirkt dafür nicht ungeeignet. Die Farben wirken im direkten Vergleich zum OnePlus 5 einen Tick wärmer, was mir persönlich gut gefällt, gehen aber noch nicht ins zu warme (gelbstichige) über. Auch die Farben wirken kräftig, aber natürlich und nicht übertrieben. Das IPS-Panel scheint da seine Qualitäten ausspielen zu können. Auch wenn der Eindruck rein subjektiv ist, ist er bei mir durchaus sehr positiv. Während des Scrollens leidet die Schärfe aber etwas. Zum Zocken von Spielen mit schnellen Bewegungen (Shooter, Rennen, …) ist das Gerät daher vermutlich nicht geeignet.

Performance

Die allgemeine Performance habe ich dann mit Passmark 10.0.1000 Beta überprüft. Hier zeigt sich dann doch, wo Wiko Abstriche machen musste, um auf den günstigen Preis zu kommen. Während mein OnePlus 5 aus dem Jahre 2017 nur in einzelnen Tests kleine Ausrutscher zeigt (die Write-Performance auf dem internen Speicher liegt recht niedrig – ich glaube, den habe ich durch intensive Nutzung schon ziemlich „fertig“) sind die Ergebnisse beim View 5 durchweg durchwachsen. 1.429 Punkte im CPU-Test (2.445 schafft mein OnePlus 5), 5.129 Punkte im Memory-Test (vs. 15.173 auf dem OP5), 23.415 Punkte im Disk-Test (vs. 43.281 auf dem OP5), 11.061 vs. 22.433 Punkte bei 2D und gerade einmal 3.866 vs. 25.027 Punkte im 3D-Test. Der Eindruck bestätigt sich also: Das Wiko View 5 ist nicht schlecht, aber zum Zocken ungeeignet und auch sonst nur ein Einsteigergerät – sein Gegner ist schließlich 3 Jahre älter und trotzdem mit einer Gesamtpunktzahl von ~4.900-5.200 Punkten (je nach Testdurchlauf) deutlich vor den ~3.000 Punkten (je nach Durchlauf) des View 5. Der „Spielemodus“, den man am View 5 auswählen kann, ändert am Ergebnis nichts, was nicht im Rahmen der Messgenauigkeiten liegt. Interessanterweise ist das OnePlus 5 auf Akku deutlich langsamer als am Netzteil, beim View 5 gibt es dagegen keine Unterschiede. Das OnePlus 5 liegt aber auch im Akkubetrieb noch klar vor dem View 5.

Ergebnisse des PassMark-Benchmarks

Klang

Klanglich ist in der Regel von winzigen Lautsprechern in Smartphones nicht viel zu erwarten. Leider unterbietet das Wiko View 5 selbst diese geringe Erwartung noch. Ich habe mir als erstes den ersten Vorschlag, den Youtube mir gerade unterbreitete („Indila – Dernière Danse“ im „Amadeus Violin Cover“), angehört und hatte den Eindruck, das Smartphone wäre in eine Blechdose gelegt worden. Es schepperte, klirrte und war einfach nur unschön. Als nächstes habe ich einen Mix („Headhunterz – 2020 Megamix“) aus dem Bereich der härteren elektronischen Styles ausgewählt. Ein sehr melodisches Stück mit klarem Gesang und harten Beats. Das macht schon etwas mehr Spaß, denn die Stimme ist klar verständlich und die Beats passen zumindest zu dem kleinen Lautsprecher. Trotzdem sind auch hier subjektiv zu viel untere Mitten, was den Klang insgesamt etwas unsauber wirken lässt, insgesamt passt der Klang bei diesem Mix aber schon deutlich besser. Also nächster Test mit Kopfhörern. Dafür muss – neben dem eben genannten Megamix – das Stück „Evil Dub“ von „Trentemøller“ herhalten. Ein wirklich feines HiFi-Stück. Nicht unbedingt meine Musikrichtung, aber aufgrund der hervorragenden Qualität der Aufnahme und den vielen feinsten Details perfekt geeignet zum Bewerten. Hier verhält sich das View 5 unauffällig und spielt kraftvoll, dynamisch, sauber und rauscharm. Auffällig unauffällig, neutral und genau so, wie es sich hier verhalten sollte. Für die mobile Musikwiedergabe mit Kopfhörern ist das View 5 also wunderbar geeignet.

Kamera

Kommen wir nun zur Kamera, die anhand der technischen Daten durchaus mächtig klingt. Die „48-MP-KI-Vierfach-Kamera“ soll „alle Träume von Hobbyfotografen“ erfüllen, so die Pressemitteilung. Aber was ist wirklich dran?

Vierfach-Kamera des Wiko View 5 auf der Rückseite, Farbe „Midnight Blue“ (Pressefoto)

Schauen wir uns ein paar Demo-Aufnahmen an. Diese sind bewusst in schwierigen (Licht-)Verhältnissen aufgenommen worden, denn da trennt sich eher die Spreu vom Weizen. Zunächst eine Aufnahme in der Dämmerung:

48-MP-Aufnahme mit dem View 5 in der Dämmerung

Im Vergleich dazu die gleiche Szenerie mit der Google Camera App („Nikita’s 7.4 v2.0: NGCam_7.4.104-v2.0“) auf dem OnePlus 5:

Aufnahme in der Dämmerung mit dem OnePlus 5

Beide Bilder wirken zunächst scharf. Wenn man reinzoomt, sieht man beim View 5, dass die Aufnahmen rund um die Lichter der Laternen schnell in eine Art „Ölgemälde“ abdriften. Dafür haben die Jacken der Personen etwas mehr Details als auf dem OnePlus 5. Die 48 Megapixel wären hier aber nicht nötig gewesen. Die vorhandenen Infos hätte man auch in geringerer Auflösung noch alle unterbekommen. Die Aufnahme des View 5 wirkt außerdem wärmer, die des OnePlus 5 ist kälter, fast schon „blaustichiger“. Mir gefällt der Eindruck des View 5 hier etwas besser, auch wenn das OnePlus 5 wohl etwas näher an der Realität ist mit seinen Farben an diesem kalten Februarabend.

Weiter geht es mit Aufnahmen im Dunkeln an einer beleuchteten Fußgängerbrücke:

Im Vergleich dazu mit dem OnePlus 5:

Wenn man die Kameras mit Standardeinstellungen benutzt, produziert das View 5 zwar recht helle und etwas körnige (verrauschte) Aufnahmen, erstellt insgesamt aber erstaunlich gute Aufnahmen. Das OnePlus 5 wirkt dagegen dunkler und weniger verrauscht, aber insgesamt beinhaltet es auch weniger Details. Der Unterschied zwischen 48 und 12 Megapixeln beim View 5 ist minimal. Im 48-MP-Bild stecken nicht mehr Details als im 12-MP-Bild, ebenso wenig kann das 12-MP-Bild durch das Pixel-Binning (Zusammenfassen von vier Pixeln zu einem um mehr Licht einzufangen) das Rauschen senken. Im Grunde genommen ist es hier egal, ob man mit 12 oder 48 Megapixeln fotografiert. Die Datenmengen des 48-MP-Bildes liefern optisch keinen Mehrwert und kann man sich daher sparen.

Die Weitwinkelkamera des View 5 ist bei diesen Lichtverhältnissen dagegen einfach nur schlecht. Zu dunkel und absolut ohne Schärfe oder Details. Das OnePlus 5 hat keine Weitwinkelkamera, die zweite Linse ist eine Zoom-Linse mit höherer Auflösung (20 statt 16 Megapixeln), aber schlechterem Sensor und höherer Blende. Damit produziert sie zwar auch etwas dunkle und detailarme Bilder, optisch wirken sie aber aufgrund der Rauschärme ziemlich gut.

Der Nachtsicht-Modus der Google-Camera zeigt dann aber nochmal, was möglich ist mit dem OnePlus 5. Die Aufnahmen sind in Vollansicht rauscharm, scharf und detailreich und ähnlich hell wie die des View 5. Vergrößert man die Ausschnitte, zeigt sich zwar doch ein kräftiges Rauschen, aber auch eine enorme Schärfe und ein hohes Detailreichtum.

Ein nettes Spielzeug ist dann noch die „Super-Makro“-Funktion des Wiko View 5:

Wiko View 5 Super-Makro: Petersilie

Zwar glänzt das Bild nicht durch übermäßige Schärfe und rauscht trotz guter Beleuchtung leicht, aber ein toller Effekt ist es definitiv. Für den ein oder anderen Schnappschuss von sehr kleinen Objekten dürfte die Kamera durchaus gut geeignet sein. Das Bokeh (Hintergrundundschärfe) ist auch angenehm.

Das OnePlus 5 erlaubt solche Aufnahmen höchstens durch Digitalzoom:

OnePlus 5 im Versuch eines Super-Makros

Die Aufnahme ist aber weit schwerer herzustellen. Möglichst nah rangehen, ohne dass Bild unscharf wird, dann etwas reinzoomen, Punkt für die Belichtungsmessung auswählen, … Das Ergebnis ist auch gar nicht schlecht, aber der Aufwand, dort hin zu kommen, war deutlich größer. Mit dem View 5 war das dagegen nahezu ein Selbstläufer.

Zum Schluss dann noch ein Bild bei Tag, aber mit sehr starken Helligkeitsunterschieden. Ein blauer Himmel durch strahlende Sonne, im Vordergrund der Schatten eines Hauses:

Wiko View 5 HDR-Aufnahme

Das HDR bekommt das Wiko gut hin. Die Fahrräder saufen nicht im Dunkeln ab, der Himmel überstrahlt nicht. Allerdings wirken die Linien durch die Verzerrung der Linse doch schon leicht unnatürlich. Für den einen vielleicht kaum zu merken, für das geübte Auge aber schon deutlich. Insbesondere an den Rändern des Bildes wie z.B. beim linken Pfosten.

Im Vergleich dazu die selbe Szene mit dem OnePlus 5:

HDR-Aufnahme mit dem OnePlus 5

Im Vergleich sieht man: Die Verzerrung der Linse ist deutlich geringer, Linien wirken dadurch natürlich bzw. „gerader“. Außerdem sind die Farben deutlich weniger übersättigt, der Bildeindruck stimmt viel besser mit dem Original überein. Dafür klappt HDR deutlich schlechter: Der Himmel ist zwar nicht überstrahlt, dafür gehen die Fahrräder im Vordergrund aber schon etwas unter und spätestens der Kircheneingang säuft förmlich im Dunkeln ab. Hier fällt es schwer ein Fazit zu ziehen. Technisch gesehen ist das Bild des OnePlus 5 besser, da es sowohl in Farben und Geometrien das Original besser trifft. Optisch/subjektiv macht das Bild aus dem View 5 aber zumindest auf den ersten Blick deutlich mehr Spaß.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das View 5 bei der Kamera mit dem OnePlus 5 mindestens mithalten kann. In einigen Punkten ist es schlechter in anderen aber auch besser. Durch weitere Optimierungen an der Kamera-App lässt sich ggf. auch noch mehr rausholen. Ein Test mit der Google-Camera-App wäre sicherlich interessant, eventuell könnte das View 5 dann das OnePlus 5 sogar schlagen – vorausgesetzt, es gibt eine lauffähige Modifikation der Google Camera App für das Wiko View 5.

Android-Version und -Updates

Eines der größten Probleme in der Android-Welt ist wohl die Versorgung mit Updates des Betriebssystems. Und grundsätzlich scheint da zusätzlich noch ein Zusammenhang zwischen Updates und Anschaffungspreis zu bestehen. Soll heißen: Je günstiger das Gerät, desto schlechter die Versorgung mit Updates. So zumindest mein persönlicher Eindruck – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Als mich das Testgerät in der Vorweihnachtszeit 2020 erreichte, kamen in relativ kurzen Zeitabständen gleich zweimal Updates. Das wirkte erst einmal sehr positiv. Mit Android 10 ist zwar nicht die neueste, aber durchaus eine recht neue Version vorinstalliert, die durch Google noch mit Updates versorgt wird – und das voraussichtlich auch noch eine ganze Weile. Nur müssen diese Updates auch beim Endverbraucher ankommen.

Kernel 4.9.190+, Android 10, Stand der Sicherheitsupdates vom 05.11.2020 – das wirkte in der Vorweihnachtszeit für ein so günstiges Einsteigergerät gar nicht schlecht. Klar, Android 11 und ein Patch-Stand von Dezember hätte mich noch mehr gefreut, aber so wirkte das ganze schon ziemlich gut. Inzwischen haben wir Febraur 2021 und bisher kam kein weiteres Update. Aufgrund der Mediatek-CPU wäre ich sehr vorsichtig mit der Erwartung eines Versionssprungs auf Android 11, aber zumindest über aktuellere Sicherheitspatches würde ich mich sehr freuen. So ist das Gerät zwar nicht hoffnungslos veraltet und für ein Einsteigergerät sogar gar nicht so schlecht dran, aber als gut würde ich das auch nicht bezeichnen. Bei der Android-Update-Versorgung bleibt es wohl leider dabei: Sie ist schlecht und bei günstigen Geräten wie dem Wiko View 5 noch schlechter. Bloß: Die anderen Hersteller sind auch nicht besser. Für mich hinterlässt das ganze daher gemischte Gefühle.

Aktuelle Android-Version

Dazu kommt noch, dass der „Wiko Apps Starter“ immer wieder mit Werbung in der Benachrichtigungsleiste nervt. Das muss wirklich nicht sein. Zum Glück kann man inzwischen in Android einzelnen Benachrichtigungskanälen die Möglichkeit für Benachrichtigungen entziehen (Benachrichtigung gedrückt halten, Zahnrad antippen und dann den entsprechenden Kanal, der jetzt aufblinken sollte, abschalten), alternativ kann man auch die ganze App deaktivieren. Solche Manöver mit der Werbung seitens Wiko hätten aber wirklich nicht sein müssen – auch wenn das vermutlich den Preis noch um die letzten 1-2€ gedrückt hat. Ich persönlich würde dann lieber 1-2€ draufzahlen und dafür Werbefreiheit genießen ohne erst was einstellen zu müssen.

Werbung von Wiko in der Benachrichtigungsleiste

Nach dem Zurücksetzen in der aktuellsten Version des Betriebssystem wurde ich dann darauf hingewiesen, dass ich diese Funktion in den Einstellungen unter „Wiko Eigenschaften | Wiko Dienstleistungen“ deaktivieren kann. Ich bin mir relativ sicher, dass ich bei der Ersteinrichtung nicht darauf hingewiesen wurde. Wiko hat hier also wohl schon nachgebessert?

Custom-ROMs und Root-Rechte

Als ich die Chance bekam, dieses Gerät zu testen, hatte ich große Lust darauf, mich auch mehr mit dem Betriebssystem im Detail zu beschäftigen. Keines meiner bisherigen Smartphones habe ich ohne Root-Rechte benutzt und Custom-ROMs („Aftermarket-Firmware“) wie CyanogenMod bzw. Lineage OS waren auch mehr oder weniger Pflicht. Um so enttäuschter war ich, als ich meine Recherche begann – und sie nach sehr kurzer Zeit wieder endete. Custom ROMs, Custom-Recoveries, Mods und Co. – all das sieht bei diesem Gerät und wohl häufig bei Geräten mit Mediatek-CPUs im allgemeinen schlecht aus. 🙁 Schade, gerade auf Dinge wie den CPU-Sheduler hätte man sonst zugreifen können und damit vielleicht die Schwuppdizität durch schnelleres Hochtakten nach Berührungen des Touchscreens erhöhen können. Der Weg scheint aktuell aber verwehrt zu bleiben. Spätere Updates durch Aftermarket-OS wenn Wiko mal keine Updates mehr liefert bleiben so auch verwehrt. Für mich ein weiterer Dämpfer.

Fazit

Die Euphorie ist etwas verflogen. Der Eindruck hinterlässt gemischte Gefühle – zumindest wenn man von einem höherwertigen (wenn auch älteren) Smartphone kommt. Grundsätzlich zeigt sich, dass man in dieser Preisklasse keine Wunder erwarten kann. Für mich persönlich bedeutet das aber, dass ich bei meinem OnePlus 5 bleibe. Das arbeitet im Vergleich immer noch deutlich flüssiger, macht als Gesamtpaket einfach mehr Spaß und kann offenbar gegen heutige Smartphones noch gut mithalten – wenn man es mit Einsteiger- oder vermutlich auch Mittelklasse-Geräten vergleicht. Allerdings muss man sich um Softwareupdates mehr oder weniger selbst kümmern – Custom ROMs sind für ein 3,5 Jahre altes Smartphone der einzige Weg einigermaßen aktuell zu bleiben. In wie weit das Wiko View 5 aber noch Updates bekommt, ist ebenso fraglich.

Die Entscheidung aber für oder gegen das View 5 aus diesem Test steht und fällt wohl mit dem Budget und dem Interesse an den Kameras:

Gibt das Portemonnaie noch etwas (bzw. deutlich) mehr her, dann sollte man wohl lieber zu einem deutlich höherwertigen Gerät greifen. Das macht dann vermutlich auch mehr Spaß was Schwuppdizität und Co. angeht. Das Gesamtpaket hat dann voraussichtlich weniger Kompromisse, die man eingehen muss.

Gibt das Portemonnaie nicht mehr her, aber Gebrauchtgeräte mit entsprechenden Gebrauchsspuren sind eine Option, dann macht man mit einem ehemals höherklassigen Gerät wohl auch den besseren Deal. OnePlus 5 und OnePlus 5T dürften gebraucht in der gleichen Preisklasse liegen wie das Wiko 5, machen aber mehr Spaß und kommen auch mit einem Update auf Android 10 seitens des Herstellers daher. Android 11 gibt’s wohl direkt von OnePlus nicht mehr, kommende Sicherheitsupdates wohl auch nur noch selten. Für zukünftige Updates führt bei einem solchen Gerät daher kein Weg an einem Custom-ROM wie LineageOS vorbei. Eine Android-11-basierte Version ist davon aber schon in der Entwicklung, die Update-Versorgung ist also einigermaßen gesichert.

Wenn das Portemonnaie also nicht mehr als ~150€ hergibt und Gebrauchtgeräte und/oder Custom-ROMs keine Option sind, dann ist das Wiko View 5 ein Gerät, das man ins Auge fassen sollte. Für den Preis bekommt man ein grundsolides Gerät mit guter Ausstattung und guter Kamera, aber eben auch einigen (preisbedingten) Schwachpunkten. Falsch macht man nichts, als Einsteigergerät ist das View 5 durchaus geeignet, Abstriche muss man aber halt machen. Aber wer erwartet bei 150€ auch ein kompromissloses High-End-Smartphone? Ich hoffe niemand. Dafür muss man wohl eher das fünf- bis zehnfache ausgeben. Die Kamera konnte aber durchaus wirklich überzeugen, vor allem für die Preisklasse, und auch als tragbarer Musikspieler ist das Gerät uneingeschränkt geeignet. Eine lange Versorgung mit Android-Updates sollte man aber nicht erwarten, auch mit Custom-ROMs sind Updates dieses Geräts voraussichtlich nicht möglich.

Die drei Farben, in denen das Wiko View 5 erhältlich ist (Pressefoto)

Bowers & Wilkins PX7

Robust und Zuverlässig

Bowers & Wilkins Premium Over-Ear-Kopfhörer, PX7 genannt, bieten auf dem Papier so einiges. Aber sind sie wirklich so stark, wie es von Bowers & Wilkins versprochen wird? Für UVP 399€ und einem Straßenpreis von ca 300€ sind wir gespannt!

Das USB-C Kabel dürfte etwas länger sein, ein Netzteil ist nicht enthalten

Wenn man die Verpackung der PX7 öffnet, findet man alles Benötigte für einen schnellen Start.
– Bedienungsanleitung

– Sicherheitshinweise

– USB-C auf USB-A Adapterkabel

– Case für Kopfhörer

-3,5mm Klinken Kabel in angemessener Länge

und natürlich:

Die Kopfhörer


Die Kopfhörer kamen bei uns in der space-grauen Ausführung an und wirkten ziemlich schlicht. Die Bügel sind laut Bowers & Wilkins aus einem Karbonfaser-Composite-Material gefertigt. Sie lassen sich problemlos in alle Richtungen verbiegen, machen dabei keinerlei Anstalten zu brechen und gehen danach wieder in ihrer Ursprungsform ohne bleibende Schäden. Sehr gut.

Das Tragegefühl war exzellent. Am besten sind die Kopfhörer, bei denen man nach kurzer Zeit vergisst, dass man sie überhaupt trägt. Genau das ist bei diesen der Fall. Es ist zwar kein zusätzliches Polster beigelegt, wer aber neue braucht, kann ein Paar für 27€ auf der Webseite von Bowers & Wilkins erwerben.

Schönes Canvas Case, in der gleichen Farbe wie die Kopfhörer

Zur Technik

Bluetooth/Akku

Das verbinden der Kopfhörer mit anderen Geräten ist denkbar simpel. Einfach 5 Sekunden den On Button drücken und schon sind sie bereit zur Verbindung. Die Bluetooth Verbindung ist dabei stark genug, um 2 Räume und circa 15 Meter Abstand zu überbrücken.
Die Akkulaufzeit wird von Bowers & Wilkins mit 30 Stunden angegeben. Das kommt auf jeden Fall hin.

Manuelle Bedienung

Die Bedienung der Kopfhörer ist ebenfalls recht simpel. Auf der linken Ohrmuschel befindet sich die Noise-Cancelling Taste, auf der rechten Seite der „Ein/ Aus“ Hebel sowie die Tasten für „Lauter“, „Leiser“, „Play/Pause/Lied vor/Lied zurück“.
Man hat hier meines Erachtens leider die „Play / Pause“ Taste etwas überbelegt.
1x drücken für „Play / Pause“ , 2x drücken für „Lied vor“, 3x drücken für „Lied zurück“ und bei einem Anruf  1x drücken für „annehmen“ und wieder einmal drücken für „auflegen“.
Klingt kompliziert? Ist es auch. Leider hat Bowers & Wilkins es hier verpasst individuell programmierbare Tasten zu implementieren. Das haptische Feedback ist dabei sehr gut.

Klang

Ein schwieriges Thema, welches mir leichte Bauchschmerzen verursacht hat.
Um eines Vorweg zu nehmen, der Klang selbst ist ausgezeichnet.
Aber… Es gibt bei der offiziellen Bowers & Wilkins App keinen EQ . Ich weiß, viele können diese Kritik nicht nachvollziehen („Lad dir doch einfach einen aus dem Store?!“), aber ich muss dem immer wiedersprechen. Ich will keine
3. Anbieter App, um den Klang meiner Kopfhörer anzupassen und ich sehe auch bei (fast) allen Herstellern von Kopfhörern/Lautsprechern/Dingen die in irgend einer Art und Weise etwas mit Geräuschen zu tun haben und eine App dazu entwickelt haben, einen EQ. Das ist heutzutage wirklich kein großer Aufwand mehr.
Die Kopfhörer selbst sind in ihrer Vorkonfiguration leicht basslastig, was bei der hervorragenden Klangqualtiät allerdings kein Problem darstellt, da die Tiefen dadurch weder verwaschen noch unsauber sind. Die Mitten kommen dadurch einen Tick zu wenig zur Geltung. Besonders bei Akkustik-Gitarren merkt man den etwas zu stark betonten Tiefenanteil, allerdings kann man das leicht durch einen EQ beheben und hat somit das perfekte Erlebnis. Ach ja… ich vergaß…
Ich denke, das Preset der Kopfhörer sollte duch diese typische „V“ Betonung (Anhebung von Bass und Höhen, während die Mitten gesenkt werden) Pop und Rock Musik gut zur Geltung bringen. Allerdings gehen eh schon basslastig gemischte Songs oder E-Gitarren-betonte Musikrichtungen leicht unter. Das wäre auch kein Problem, da man diese Kleinigkeiten mit einem EQ leicht beheben kann.
(Ich habe testhalber mit einem EQ gearbeitet und siehe da, der Klang ist plötzlich für alles geeignet )

Sehr schlicht gehalten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Das Logo lässt sich auch mit hartnäckigem Kratzen nicht entfernen

Fazit

Mir gefallen diese schlichten und äußerst angenehm zu tragenden Kopfhörer.
Die Klangqualität überzeugt auf jeder Linie und für den Alltag sind sie nahezu perfekt. Auch wenn ich sie mir persönlich nicht für 399€ kaufen würde, ist der Straßenpreis mit ca 300€ auf jeden Fall gerechtfertigt, und es schmerzt mich leicht, sie wieder abgeben zu müssen.


ThinkPad X1 Nano

Update 08.02.2020: Aktuell im Test, Fragen an den Tester und Infos vorab wie immer im ThinkPad-Forum.

ThinkPad X1 Nano
ThinkPad X1 Nano Gen 1 Platform Specifications:

ThinkPad X1 Nano Datenblatt

X1 Nano Gen 1 Hardware Maintenance Manual

ThinkPad X1 Nano 20UN002DGE

Intel Core i5-1130G7 Quad Core 1.8 – 4.0GHz, 16GB RAM, 512GB PCIe-NVMe SSD, Display 13″ IPS HDR400 (2160 x 1350), Intel Iris Xe Graphics, Intel WLAN AX201, IR Webcam, 46Wh Akku, Win 10 Pro., 1 Jahr Bring-In Garantie, 1 Jahr auf Akku

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ThinkPad X13 AMD (Gen.1)

Aktuell im Test:

Thinkpad X13 AMD 20UGS00800

AMD Ryzen 7 Pro 4750 Octa-Core 1.7-4.1GHz, 16GB RAM, 512GB PCIe-NVMe SSD, 13.3″ Full-HD (1920 x 1080), IR Webcam, AMD Radeon Grafik, Intel Wi-Fi 6 AX200 WLAN, Bluetooth, LTE/4G vorbereitet, 48Wh Akku, Win 10 Pro., 3 Jahre Vor- Ort Premier Herstellergarantie, 3 Jahre auf Akku

Fragen und Infos vorab im ThinkPad-Forum

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20UF000GGE20UF000RGE20UG000AGE
20UF000JGE20UG0003GE20UG000BGE
20UF000LGE20UG0004GE20UF000DGE

ThinkPad E14 Gen. 2 AMD

Campus Sondermodelle:

ThinkPad E14 AMD Gen 2 20T7S04K00

AMD Ryzen 3 4300U Quad-Core 2.7 – 3.7GHz, 8GB RAM, 256GB SSD, 14.0″ FHD IPS (1920 x 1080), AMD Radeon RX Vega 5 Grafik, Intel WLAN-AX200, BT, 45Wh Akku

ThinkPad E14 AMD Gen 2 20T7S00W00

AMD Ryzen 5 4500U Hexa-Core 2.4 – 4.0GHz, 16GB RAM, 512GB SSD, 14.0″ FHD IPS (1920 x 1080), AMD Radeon RX Vega 6 Grafik, Intel WLAN-AX200, BT, 45Wh Akku,

20T6000TGEE14 AMD G2R5 4500U8GB256GB SSD
20T6000RGEE14 AMD G2R5 4500U16GB512GB SSD
20T6000MGEE14 AMD G2R7 4700U16GB512GB SSD

Modell
KerneThreadsTaktTurbotaktGrafikTaktTDP
Ryzen 7 4800U8161,8 4,2 GHzVega81.750 MHz15 Watt
Ryzen 7 4700U882,0 4,1 GHzVega71.600 MHz15 Watt
Ryzen 5 4600U6122,1 4,0 GHzVega61.500 MHz15 Watt
Ryzen 5 4500U662,3 4,0 GHzVega61.500 MHz15 Watt
Ryzen 3 4300U442,7 3,7 GHzVega51.400 MHz15 Watt