ThinkPad P14s – Mein Weg zu Linux

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Nachdem ich mich privat vor einigen Jahren von Windows verabschiedet hatte, verschwanden auch die ThinkPads langsam aus meinem Alltag. Eigentlich bin ich ein Mensch, der gerne bei einem System bleibt. Aber manchmal ergeben sie sich einfach und nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Kurz zur Vorgeschichte:
Wie in meinen Mac Reviews erzählt bin ich beruflich gezwungen in einer Windows Umgebung zu Arbeiten. Der Spagat mit Mac als Hauptsystem und Remotedesktop oder auch VM hat bisher immer ganz gut geklappt. Beruflich hat sich bei mir nun auch etwas verändert und ich bin immer mehr als Dienstleister für diverse IT und SmartHome Anfragen gerutscht. Überwiegend durch Aufträge von meinem Elektriker.

Hier hat sich das MacBook Air immer gut bewährt. Vor allem hat mich begeistert das ich immer mein Apple Ökosystem mit Drive und Notizen dabei hatte und man sich quasi nie Gedanken über die Akkulaufzeit machen musste. Das MacBook fand ich aber generell immer einen Tick zu edel für die manchmal raue Baustellenumgebung, also hatte ich immer bisschen Hemmung das ding einfach irgendwo abzustellen. Klar Alu ist Robust aber eben Kratzeranfällig.

Die Geschichte mit den Adaptern für Ethernet oder USB-A habe ich schnell hin genommen, da ich zum Schutz eh immer eine kleine Hülle um das MacBook hatte und hier auch die Adapter Platz fanden.

Nur ein Termin vor ein paar Wochen hat alles verändert. Ich musste in einem Lokalen Netzwerk von Windows direkt auf einen Loxone Miniserver zu greifen. Und das ging mit Windows auf einer VM nicht anständig. Dann musste ich auch noch die SD Karte des Miniservers mit einem Windows Tool formatieren und auch hier hakt es beim durchreichen in der VM. In diesem Moment wurde mir klar: Ich brauche wieder ein echtes Windows-Notebook. Keine VM, kein Remote Desktop, keine Workarounds. Also habe ich kurzerhand ein ThinkPad P14s bestellt.

Die Hardware

„Endlich wieder ThinkPad“ war mein Gedanke als ich das P14 ausgepackt habe. Für Kunden habe ich in den letzen Jahren immer mal wieder ThinkPads eingerichtet und da hat sich auch immer mal wieder was bei mir gerührt.

Habe in meinen Jahren schon einige Modelle von X201 über T530 bis hin zum T540p „Skandal“ mit dem Touchpad schon einiges erlebt. Die Qualität ist bei Lenovo je Generation immer ein wenig schwankend aber bei weitem immer noch besser als jedes andere Gerät auf dem Markt. Und auch diesmal beim P14s bin ich sehr begeistert. Ich trauere ja nach wie vor den alten Top-Base Scharnieren nach trauere. Man muss aber auch dazu sagen das die neuen Scharniere einfach für schlankere Gehäuse sorgen und schlank ist das P14s allemal.

Einzig was mich persönlich nicht ganz so gut gefällt ist die herausstehende Kamera. Hier hat Lenovo außerdem von außen sehend die Typenbezeichnung unter gebracht. Was okay ist, da es früher am Display unten eine Leise gab wo immer die Typenbezeichnung stand, so will es Lenovo jetzt auch wieder machen, nur eben etwas prägnanter.

Außerdem habe ich das erste mal in meinem Leben ein echtes 14 Zoll Gerät, was mich sehr freut. Ursprünglich wollte ich mal ein T430, das war aber dann ausverkauft und so kam ich zum T530. Der Gedanke ein 14 Zoll Modell zu haben lies mich nie ganz los. Auch das Macbook habe ich ja in 15 Zoll gekauft und finde es bei längerer Nutzung auch besser. Für mich und das mobile Arbeiten beim Kunden finde ich aber 14 Zoll GENIAL!

2x Thunderbolt – HDMI – USB-A – Headphone Jack

Außerdem finde ich es super mal wieder Anschlüsse wie einen Ethernet und USB-A Anschluss zu haben. Gerade weil viele noch USB-A Sticks rum fliegen haben und Ethernet hat mir schon manchmal den Arsch gerettet.

SmartCard Reader (bei mir nicht verbaut) – SIM Karte (bei mir nicht verbaut) – USB-A – Ethernet – Kensington

Und natürlich habe ich endlich mal wieder ein ThinkPad Tastatur im Alltag. Klar die vom MacBook ist wenn man sich daran gewöhnt hat eigentlich ganz okay. Nur setzen ThinkPads einfach nochmal ordentlich einen drauf, so wie man es seit Jahren gewohnt ist.

Auch der Fingerprint Reader ist mittlerweile echt zu gebrauchen. Man muss nicht mehr zig mal den Finger auf legen um dann doch wieder das Passwort einzugeben weil er es nicht erkennt. Mittlerweile ist das von TouchID nicht mehr weit weg. Die LED zeigt an das er lesebreit ist, Finger drauf und schon ist das Gerät entsperrt.

Einzig was mich wirklich erschreckt ha sind die Lautsprecher. Gerade wenn man vom MacBook kommt das so unfassbar dünn ist und einfach einen genialen Sound hat ist man einfach verdorben. Es ist mir einfach unbegreiflich ob die Hersteller sämtlicher anderer Notebooks keinen besseren Ton wollen oder es einfach nicht hin bekommen. So ist auch im P14s der Sound einfach nur furchtbar. Klar es reicht mal für ein Videocall oder ein YouTube Video, aber Spaß macht das definitiv nicht.

Die Specs

Auch eine Premiere ist die Entscheidung für einen AMD Prozessor. Genauer gesagt ein AMD Ryzen™ AI 7 PRO 350.
Mir war beim Kauf vor allem die Akkulaufzeit wichtig und nach Recherche kam raus das die AMD sogar noch besser sind als Intel. Durch die spezifische Software in der Firma hatte ich immer Hemmungen AMD zu nehmen aber bisher bin ich sehr begeistert.

Gerade die Akkulaufzeit ist wirklich genial. Bin immer noch auf dem Stand das nur ein Mac den ganzen Tag durch hält aber auch bei meinem P14 habe ich schon mehrere Tage ohne nachzuladen überstanden. Mache aber auch leichte arbeiten am Rechner. Überwiegend Browser und Mail. Das P14s ist für meine Anwendungen eher etwas überdimensioniert.

Alles in allem ist das P14s daher weit als mehr ausreichend für meine überwiegend doch recht einfachen Büroanwendungen. Auch wenn der Desktop voll mit Programmen ist kommt das P14s nicht mal annähernd ins schwitzen.

Hier die genauen Daten:

  • ThinkPad P14s Gen 6
  • AMD Ryzen™ AI 7 PRO 350
  • 16GB RAM
  • 1TB PCIe-NVMe SSD
  • 14.0″ WUXGA (1920 x 1200)
  • AMD Radeon 860M Grafik
  • Wi-Fi 7, Bluetooth
  • 57Wh Akku, Ubuntu Linux
  • 3 Jahre Vor- Ort Premier Herstellergarantie, 1 Jahr auf Akku

Habe den vor Ort Service tatsächlich schon selbst einmal genutzt, da bei dem T16 meiner Freundin das Display eine Macke hatte. Daher finde ich diesen Service extrem genial. Auch die Abwicklung über das Portal ist einfach und unkompliziert. Hier merkt man definitiv den Mehrwert eines Premium Geräts.

Die Software

So, da war nun mein brandneues ThinkPad, aber was packen wir denn nun drauf? Meine Idee war es bei der Bestellung einfach nur Windows zu nehmen. So hab ich ein Gerät was ich für meinen normalen Alltag nutzen kann, aber auch die nieschige Software problemlos verwenden kann wenn ich sie brauche.

Aber wirklich Windows?! Na gut, ich stehe mit Windows immer mehr auf Kriegsfuß. Habe die ersten Berührungspunkte schon mit Windows 95 gehabt und bin bis heute mit fast jeder Version einigermaßen vertraut geworden. Für meine Kunden und mich in der Arbeit muss ich Windows auch administrieren und kenne mich relativ gut damit aus. Auch wie man gewisse Eigenheiten des Systems umgeht ist mit mittlerweile bekannt. Auch sinkt in letzter Zeit gerade bei Privatanwendern die Zufriedenheit dem Betriebsystem gegenüber.


Da ich für einen Kunden auch Microsoft Office administrieren muss ist meine Begeisterung Microsoft gegenüber nicht gerade gestiegen. Verstehe einfach nicht wie ein so großer Anbieter ein dermaßen schlechtes User Interface in seinen zig Portalen bieten kann. Vermutlich liegt es einfach auch daran das Microsoft viele Altlasten mit schleppen muss und hier einfach den radikalen Schnitt für ein Neudesign einfach meidet.

Also wurde mir immer mehr klar das ich Windows eigentlich nur verwenden möchte wenn ich es nicht anders geht. Daher brauche ich ein zweites Betriebsystem für meinen normalen Alltag und so kam ich auf Linux.

Mit Linux hatte ich mit SUSE Linux die ersten Berührungen. Damals natürlich nicht als ernsthaftes System, sondern eher mal zum rum spielen. Das ganze habe ich dann alle paar Jahre mal mit den unterschiedlichsten Distrs gemacht und so auch mit Ubuntu, Kubuntu und auch Linux Mint ein paar kleinere Erfahrungen sammeln können.

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Aber was wird es denn nun?

Heute gibts es unfassbar viele Distributionen und die Wahl kann einen im ersten Moment überfordern. Gerade wenn man Mac und Windows kennt ist man es gewöhnt auf diese beiden Systeme begrenzt zu sein. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Linux Mint hatte ich bisher am meisten im Einsatz und mal ein paar Monate aktiv genutzt. Ach auf meinem alten X201 läuft es bis heute. Auch wenn ich ein Fan von Minimalismus bin war es mir auf Dauer nicht schick genug und der Cinnamon Desktop war mir zu sperrig in der Personalisierung. Auf Disti hopping hatte ich mal gar keine Lust also musste ich jemand um eine konkrete Empfehlung bitten. ChatGPT… Er kennt mich mittlerweile gut genug um eigentlich wissen zu können was ich möchte und so hab ich ihm nochmal meine genauen Anforderungen geschrieben und das war das Ergebnis:

Habe dann noch erwähnt das ich eher so der KDE Typ bin. Das war früher schon so und nachdem ich mir kurz die aktuellen GNOME und KDE Versionen an gesehen habe hat sich das auch bestätigt. GNOME finde ich vom Konzept her super interessant, bin aber kein Fan von Gestern und virtuellen Desktops. Daher wurde es Fedora mit KDE.

GNOME

Wie bei Linux typisch ging die Installation leicht von der Hand. Einfach in den Live Modus gestartet, nochmal 5 Min rum gespielt ob die Entscheidung wirklich richtig war und ab auf die Festplatte damit. Mir wurde auch gleich mit angeboten das vorhandene Windows zu verkleinern und so einen Dual Boot zu ermöglichen. Nach ein paar Minuten war das ganze erledigt und ich war einsatzklar.

Auf den ersten Blick muss ich sagen das ich das System wirklich sehr chic finde. Es erinnert sehr an Windows von der Bedienung aber bietet natürlich viel viel mehr Einstellmöglichkeiten. Eigentlich bin ich kein großer Fan von vielen Personalisierungen da ich meine Umgebung immer sehr minimalistisch halten mag deaktiviere ich immer alles was ich nicht brauche. Bei den Widgets habe ich hier mal eine Ausnahme gemacht, einfach weil ich es enorm cool finde.

Die erste Zeit verbrachte ich damit den Store zu durchstöbern und war erstaunt wie viel hochwertige Software es gibt. So habe ich mir gleich Thunderbird und auch Chrome herunter geladen und ein gerichtet. Parallel hat fedora gleich Updates gezogen. Was mich am meisten fasziniert hat war, das Fedora auch für das ThinkPad spezifische Treiber installiert und eben auch gleich ein BIOS Update.

Hatte bisher immer Angst vor Linux wegen der Kommandozeile und hatte auch keinen Bock auf gefrickel oder so. Mittlerweile geht sehr sehr viel einfach so mit dem Store „Discover“ oder eben auch Installationsdateien aus dem Netz. Hier habe ich gleich mal einen kleinen Downer erlitten.

Für meine Arbeit brauche ich TeamViewer. Also ab die Seite. Version für Linux wurde erkannt und downloaden. Leider wurde mir eine .deb Datei angeboten, welche auf Fedora nicht läuft. Hatte erst Panik bekommen da ich nicht wusste das es unterschiedliche Installationen für die Distributionen gibt. Zum Glück bietet TeamViewer für jede Distribution das passende an und so konnte ich ihn für mein System problemlos installieren.

Das ganze hat mich dann dazu gebracht mich mit den Dateien zu beschäftigen. Habe festgestellt das Flatpak qausi die Zukunft ist und das dann auch übergreifend klappt. Mir war zu dem Zeitpunkt einfach nicht klar das Linux nicht gleich Linux ist und ich nahm an das es eben auch nur eine Installationsdatei gibt.

Leicht Problematischer wurde es bei der Software von Unify. Hier verwende ich auf dem Mac und iPhone gerne die WifiMan App um schnell einen VPN zu meinen Kunden herstellen zu können. Leider gib es eben genau dieses Programm nur für Debian basierte Systeme. Da es immer sehr praktisch war so auf die Systeme zu kommen hatte ich schon einen kleinen Downer und die Gedankenspirale ging los ob ich vielleicht doch das falsche System genommen habe. OpenVPN geht auch, leider gibt es keinen grafischen Client und mein Unmut nahm zu. Ich Trottel hatte aber übersehen das man in Fedora nativ sich mit OpenVPN verbinden kann. Auch viele andere Verbindungen werden nativ unterstützt. Sowas kennt man von Mac und Windows natürlich nicht.

Trotz allem kreisten ein wenig die Gedanken ob eben nun doch das Gras auf der Debian Seite grüner wäre. Aber wollte erst mal ein bisschen mit dem System warm werden. Nach zwei drei Tagen Nutzung viel mir vor allem positiv auf das der Akku unfassbar lange hält, endlich kann ich auch mit einem ThinkPad zum Kunden fahren ohne das ich das Ladegerät mit nehmen muss. Der Lüfter ist quasi immer aus und Fedora ist super flink und hat sich sehr gut in meinen Alltag integriert. Immer mehr komme ich mit Linux zurecht und fühle mich langsam so richtig in dem System wohl. Außerdem gefällt mir der Gedanke immer noch ein echtes natives Windows in meiner Hinterhand in Form der zweiten Partition dabei zu haben.

Hab mich dann immer mehr mit Linux und den unterschiedlichen Versionen beschäftigt und um meinen Zweifel zu stillen habe ich dann nochmal Google befragt und wurde in meiner Wahl, welche ja eigentlich durch Zufall auf das P14s mit AMD entstand sehr bestätigt.

Also war ich in meiner Entscheidung sehr bestärkt und habe es seit dem auch nicht wieder in Frage gestellt.

Begeisterung?

Also ist Fedora nun ein Gamechanger? Jaein. Finde es ist wirklich ein Rundum gelungenes Betriebssystem was viel mehr kann als man vermuten würde. Ich denke das sehr viele Nutzer auf kurz oder lang viel zufriedener wären als mit einem Windows System und Microsoft tut grad sein bestes um das weiter zu fördern. Trotz allem hab ich es nicht so ganz geschafft Linux komplett in meinen Alltag als Hauptsystem zu bekommen. Das liegt weniger an Linux als an der zur Verfügung gestellten Software.

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Um nicht kilometerlange Texte zu schreiben würde ich das hier mal zusammen fassen was ich bei mir zum laufen bekommen habe und was nicht:

Läuft – Bürodrucker

Ein Bürodrucker mit Finisher und allem was dazu gehört. Unter Windows katastrophal. Man muss immer einen PCL Treiber herunter laden da die Geräteabfrage nicht sauber läuft. Mac und Linux erkennen die Maschine und stellt alle Finishig Optionen zu Verfügung. Genau wie beim Mac. Der Windows Treiber kann noch mehr mit Zusammenführen und Broschürendruck, aber das bekommt der Mac auch nicht vernünftig hin.

Läuft – DaisyChain

Bei meinem Monitor Setup in der Arbeit mit 2×27 Zoll hat mein Mac Mini immer darauf bestanden die beiden Monitore direkt an zu schließen. Bei DaisyChain hat er das Bild nur gespiegelt. Mein P14s mit Fedora macht Daisychain problemlos mit.

Auch meinen P49 Ultra Wide zu dem ich schon einen Bericht geschrieben habe hat mein P14s sofort mit gemacht.

Läuft – RDP

In der Arbeit habe ich ein Windows Gerät auf den ich mit dem Mac per Windows App zugreife. Das geht dann per RDP Protokoll. In Linux nehme ich dafür das Programm „Remmina“. Auch das klappt gut, wenn auch die Windows eigene App für den Mac das ganze etwas eleganter löst.

Auch hier habe ich viel zu lange gebraucht bis ich gecheckt hab das KDE mit „KRDC“ direkt einen Remote Client für RDP und VNC mit liefert. Bin erst darauf gekommen als ich nach alternativen für Remmina gesucht habe. Bin immer wieder erstaunt wie viel sinnvolles bei dem System mit dabei ist.

Läuft (noch) nicht – Logitech Options

Am Arbeitsplatz nutze ich die Logitech MX Keys und Master 3S Maus. Per Dongle klappt die Verbindung mit Linux gut. Per Bluetooth habe ich nur die Tastatur gekoppelt bekommen. Die Maus zickt leider rum, hier muss man auf den Dongle zurück greifen. Leider gibt es von Logitech das Tool zur Tastenbelegung „Options+“ nicht für Linux. Hier gibt es scheinbar auch OpenSource Tools, jedoch mit dem einen von mir getesteten konnte ich auch die Tastenbelegung nicht ändern. Vermutlich geht das irgendwie aber habe ja keine Lust auf gefrickel.

Läuft nicht – Starface Client

Für meine berufliche Telefonie nutze ich eine Anlage von Starface. Sie bietet für Windows und Mac einen Client zur Bedienung. Leider ist bis heute keine Linux Variante davon in Aussicht. Gerade beim Mac finde ich es genial das ich meine AirPods direkt verbinden kann und darüber telefonieren kann.

Paradoxerweise ist Starface selbst auf Linux geschrieben. Daher ist es für mich noch unverständlicher das sie keinen Client an bieten…

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ja ich habe gesagt ich habe keinen Bock auf die Kommandozeile. Und ja man muss diese keineswegs benutzen. Fedora läuft wunderbar mit all seinen Funktionen und Programmen auch ohne das man je eine Kommandozeile anfassen muss.

ChatGPT und Co machen’s einem hier natürlich deutlich einfacher als Befehle zu googlen. Daher habe ich bei einigen Dingen eben doch mal mit der Konsole gearbeitet und bin begeistert. Wenn man das mal gecheckt hat ist es erschreckend einfach. Vor allem finde ich es gegenüber Windows faszinierend wie intelligent die Konsole ist.

Wenn man nach der Version einer Software fragt und diese nicht das ist kommt einfach der Hinweis das diese nicht da ist und ob sie vielleicht gleich geladen und installiert werden soll. WTF? Windows macht bei sowas einfach nur dicht und sagt „Not found“. Für mich grenzt das immer noch an Magie das die Konsole einfach ins Netz geht und dir einfach die Software holt. Braucht sie bei der Installation Berechtigungen wird man einfach gebeten den Finger auf den Reader zu legen. Daher kann ich schon verstehen warum viele Linux Profis so begeistert sind.

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Fazit und das Ökosystem

Genau das finde ich am traurigsten. Gerade für mich als Mac, iPhone, iPad Nutzer finde ich es am schönsten das einfach alles ineinander greift. Zwischenablage wird geteilt. Air Drop. Bildschirmzeit. Anrufe und SMS direkt auf dem Mac. Airpods werden automatisch verbunden. Facetime kann zwischen den Geräten übergeben werden. Und und und
Genau darum hat sich der Mac dann auch so gut an gefühlt. Man ist direkt in seinem System Zuhause. Bei Webseiten das der Code per SMS direkt im Browser eingefügt wird ist einfach etwas das nur Apple schafft. Und da haben die einen natürlich dann am Haken, genau weil es so angenehm ist wie die Geräte funktioniert.

Für meinen Fall, einfach nur ein Notebook für die mobile Arbeit zu haben, ist das auch nicht wirklich notwendig. Es fing ja an das ich „nur“ ein Windows Notebook wollte und nach und nach hat mich dann der Gedanke gepackt nur noch Linux zu nutzen. Und ja es würde bis ein paar ausnahmen schon funktionieren. Wenn man mehr in der Thematik drin ist kann man mit Sicherheit einiges noch zum laufen bekommen. Sei es mit Wine oder WinBoat. Nur ist das eben für mich wieder zu sehr gefrickel wenn ärgert mich wenn es nicht sauber läuft.

Den Mac im Büro ersetzten würde zwar gehen, aber nur ersetzen damit er ersetzt ist macht derzeit keinen Sinn. Daher erfreue ich mich in Linux auf meinem ThinkPad und würde derzeit nicht wechseln wollen.

Über Andreas Fink

Technik hat mich schon immer begeistert – besonders dann, wenn sie durchdacht, langlebig und funktional ist. ThinkPads begleiten mich bereits seit vielen Jahren: Angefangen mit einem E420s über ein T530 und X380 Yoga bis hin zu meinem heutigen P14s. Das schlichte Design, die hohe Verarbeitungsqualität und die Zuverlässigkeit haben mich von Anfang an überzeugt. Diese Begeisterung geht weit über Notebooks hinaus. Ich beschäftige mich intensiv mit IT, Netzwerken, Linux, Smart-Home-Lösungen und moderner Unterhaltungselektronik. Dabei interessiert mich nicht der neueste Trend, sondern Technik, die im Alltag zuverlässig funktioniert und langfristig überzeugt. Ich probiere gerne neue Hard- und Software aus, teste verschiedene Systeme und suche nach Lösungen, die einfach, effizient und nachhaltig sind. Genau diese Neugier und der Anspruch an Qualität begleiten mich sowohl privat als auch beruflich. www.fsha.de

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