ThinkPad E14 (Intel) 2. Gen

Testbericht für das ThinkPad E14 Gen 2 20TBS0DU00

Die technischen Daten:

ModellnummerThinkPad E14 Gen 2 20TBS0DU00
CPU:Intel® Core™ i5-1135G7 QuadCore (4 Cores / 8 Threads) 2.40 – 4.20 GHz, 8 MB Cache
RAM:16 GB DDR4 3200MHz / max. 32 GB (ein Slot)
Festplatte:512 GB M.2 2242 PCIe-NVMe SSD
Display:14″ (35.6 cm) FHD IPS LED (1920 x 1080) 300 nits 100% sRGB, 16:9, 1200:1 Kontrast, 170°
Grafik:Intel Iris Xe Graphics
Netzwerk:100/1000 Gigabit Ethernet Realtek RTL8111H Intel
WLAN AX201 11ax a/b/g/n/ac/ax
Bluetooth 5.1
IR Webcam 720p mit Kameraabdeckung (Thinkshutter)
Schnittstellen:1x USB 3.2 (powered) 1x USB 4.0 / Thunderbolt 4 (Displayport Alt-Mouds und Ladefunktion)
1x USB 2.0 1x RJ-45 Gigabit LAN
1x HDMI 1.4b
1x 3.5mm Mic-In / Audio Out kombiniert
Sicherheit:– TPM 2.0 Security Chip – FingerPrint Reader Touchstyle – Kensington Slot
Eingabegeräte:6 Row Keyboard Layout Deutsch mit Hintergrundbeleuchtung 2+3 Trackpad/ Trackpoint
Akku:3 Zellen Akku 45Wh, bis zu 8 Stunden Laufzeit mit RapidCharge Technologie
Größe/Gewicht:324 x 220 x 18.9 mm, ab 1.59 kg
Garantie:2 Jahre Bring- In Herstellergarantie 1 Jahr auf Akku
Zubehör:inkl. 65W AC Adapter (USB-C)
Betriebssystem:Ohne
Preis:769€

Unboxing, Anschlüsse, Zubehör

Das E14 kommt mit recht wenig Zubehör. In dem Paket selbst ist der Laptop, das Netzteil und ein kleiner Setup-Guide enthalten. Auffällig und für mich etwas „gewöhnungsbedürftig“ ist das Gehäuse, welches ich persönlich bei Thinkpads bisher noch nie hatte. Dazu aber weiter unten mehr!

Die Anschlüsse des E14 sind wie folgt verteilt:
Auf der linken Seite befunden sich der USB-C-Anschluss, ein USB-Port, der HDMI-Anschluss und der kombinierte Audio-Mikrofon Klinke-Anschluss (3,5 mm Anschluss).

Auf der rechten Seite finden die Netzwerk-Buchse und der der zweite USB-Port ihren Platz. Interessant gelöst ist hier mMn der Netzwerk-Port, der sich bei Benutzung „erweitert“. Ein Nachteil könnte jedoch sein, dass der Mechanismus bei zu grober Behandlung oder permanentem an und ab Stöpseln des Kabels ausbricht. Nur da muss man auf Langzeiterfahrungswerte warten.

Das Gehäuse

Das Gehäuse hat einen glänzenden Displaydeckel, der mich etwas an das SL500 erinnert. Damit hebt es sich von der aktuellen T-Serie ab, die sich ja im Laufe der Zeit nicht grundlegend verändert hat. Der Deckel wirkt recht stabil. Durch die glänzende Oberfläche hat es jedoch den Nachteil, dass die Fingerabdrücke recht schnell zu sehen sind. Das selbe Problem herrscht auf dem Palmrest und dem Touchpad vor. Das Problem haben aber auch die anderen Thinkpads. Klappt man das E14 auf, hat man von der Optik her ein ganz normales Thinkpad-Design vor sich. Das E14 hat die Scharnieren auf einer Höhe mit dem Base sitzen, was sich in zwei Punkten bemerkbar macht:

  1. Hat das E14 leicht erhöhte Füße, um das Displayscharnier auch ausfahren zu können (Ein Vorteil für die Kühlung)
  2. Kann das Display nicht auf die vollen 180 Grad ausgeklappt werden

Von der Handhabung und dem Tragegefühl macht es einen robusten Eindruck!

Die Tastatur

Wie bei den Vorgängern und Schwestermodellen handelt es sich auch bei dem E14 der 2. Generation um eine 6-Reihen Precision Tastatur ohne Ziffernblock. Das getestete Modell hat eine Backlight-Tastatur, die wie gehabt in zwei Stufen über die FN + Leertaste zu steuern ist. Viele Tasten haben noch eine zusätzliche LED verbaut, die den Funktionsstatus anzeigen. Das Tippgefühl ist für mein Empfinden sehr gut. Selbst wenn man schnell im 10-Finger System tippt, gibt es keine extrem lauten Geräusche. Mein T410 ist da zumindest lauter! Der Tastaturanschlag ist weich. Ebenfalls hat das E14 die (für mich immer noch noch) neue Belegung der Funktionstasten F10 und F11. Lenovo hat diese mit der Funktion zum Annehmen und Auflegen von Anrufen belegt.

Trackpoint und Touchpad

Der Trackpoint ist weiterhin gut umgesetzt. Da ich diesen recht selten im aktiven Einsatz nutze, kann ich leider kein ausführliches Nutzererlebnis schildern.

Das Touchpad ist 60 mm hoch und 100 mm breit. Dank dieser Größe lässt das Touchpad einem viel Freiraum zum scrollen oder ziehen mit der Maus. Für den reinen Office-Betrieb ist es (für mich) ausreichend und es lässt sich gut damit arbeiten. Zum Spielen halte ich das Touchpad weiterhin weniger für angebracht, aber das ist auch nur meine subjektive Meinung. Ich möchte eben gerne eine richtige Maus in der Hand halten.

Das Touchpad erkennt normale und Multitouch-Eingaben zuverlässig. Linksklicks können entweder durch doppeltes Tippen auf dem Touchpad oder im unteren linken Bereich ausgeführt werden. Für den Rechtsklick bleibt nur das Drücken im rechten Bereich.

Das Display

Verbaut ist hier ein BOE NV140FHM-N66 Panel!

Es ist ein FHD (1920 x 1080) IPS LED Panel, mit 300 nits 100% sRGB, 16:9, 1200:1 Kontrast, 170°. Es hat keinen Touchscreen! Das Panel ist Blickwinkelstabil. Man kann selbst vom Rand aus noch alles klar erkennen und es gibt keine Farbverläufe. Bei der Frage, ob das Panel die Farbe Schwarz auch wirklich schwarz anzeigen kann, kann ich folgendes berichten: Bei einem bestimmten Blickwinkel schimmert es hell durch, was es fast schon bläulich rüber kommen lässt. Sonst ist die Farbe Schwarz auch als solche wahrzunehmen.

Lautsprecher, Mikrofon, Kamera

Die Lautsprecher

Diese sind jeweils links und rechts zur Seite eingesetzt und sorgen für einen verständlichen Klang. Leider kommt der Sound auch unabhängig von der verwendeten Oberfläche etwas „Blechern“ rüber. Im normalen Office-Alltag bringt das keinen Beinbruch mit sich. Beschäftigt man sich aber wie ich noch mit Musik bzw. Audioschnitt, würde ich auf Dauer mit Kopfhörern oder externen Lautsprechern arbeiten wollen.

Die Webcam

Bei der Webcam handelt es sich, wie bei der ersten Generation der E-Serie um eine IR Webcam 720p mit Kameraabdeckung (Thinkshutter). Die Webcam besitzt auch einen Privacy-Schiebeschalter und lässt sich damit ein- und ausschalten. Eine zusätzliche LED zeigt im eingeschalteten Zustand an, wann Windows / ein Programm auf die Kamera zugreift. Sie passt sich den Lichtverhältnissen entsprechend ihrer Umgebung an.

Das Mikrofon:

ist im Displaydeckel neben der Webcam verbaut und somit weit von den potentiellen Störgeräuschquellen wie dem Lüfter entfernt. Die Sprachqualität ist recht gut und Bürotauglich. Als Nachteil sehe ich persönlich jedoch an, dass die Lautsprecher ihre Position am Display haben und den Sound nach oben in Richtung Mikrofon abgeben. Das könnte bei Konferenzen mit mehreren Teilnehmern unter Umständen unangenehm sein.

E14 2. Gen – Welche Konfiguration ist möglich?

KomponenteMögliche Ausbaustufe/Erweiterung
CPU:Intel® Core™ i7-1165G7 QuadCore (4 Cores / 8 Threads) AMD-Variante mit Ryzen 5 oder Ryzen 7
RAM:Ein Slot Frei, max. 32 GB RAM möglich
Festplatte:Up to 2TB PCIe SSD
Display:
Grafik:Intel Iris Xe bei Intel-Modellen
AMD Radeon RX Vega 7 Grafik bei AMD-Modellen
Netzwerk:WLAN-AX201
Intel Wi-Fi 6 AX200 a/b/g/n/ac/ax WLAN
100/1000 Gigabit Ethernet Realtek RTL8111H (Intel)
100/1000 Gigabit Ethernet Realtek R8111GUS (AMD)
Schnittstellen:1x USB 3.2 (powered)
1x USB 4.0 / Thunderbolt 4 (Displayport Alt-Mouds und Ladefunktion)
1x USB 2.0
1x RJ-45 Gigabit LAN
1x HDMI 1.4b
1x 3.5mm Mic-In / Audio Out kombiniert
Sicherheit:– TPM 2.0 Security Chip
– FingerPrint Reader Touchstyle
– Kensington Slot
Eingabegeräte:6 Row Keyboard Layout Deutsch mit Hintergrundbeleuchtung
2+3 Trackpad/ Trackpoint
Akku:3 Zellen Akku 45Wh, bis zu 8 Stunden Laufzeit
mit RapidCharge Technologie
Größe/Gewicht324 x 220 x 18.9 mm, ab 1.59 kg
Garantie:2 Jahre Bring- In Herstellergarantie
Zubehör:65W USB-C Netzteil
Betriebssystem:Up to Windows 10 Pro

Benchmarks / Leistung

CPU

Verbaut ist in dem Testgerät ein Intel® Core™ i5-1135G7 QuadCore (4 Cores / 8 Threads) 2.40 – 4.20 GHz, 8 MB Cache und 12 W TDP. Diese kann bis auf 28 W TDP angehoben werden.

Die CPU hat in drei Tests von Cinebench R20 im Multicore-Ranking einen Schnitt von 1968 Punkten erzielt. Der Höchstwert, der bei dem ersten Test erreicht wurde, lag bei 2042 Punkten. Im Akkubetrieb hat es 1955 Punkte erreicht.

Im Single-Core-Ranking hat das E14 460 Punkte geholt. Im Akkubetrieb hat es 465 Punkte erzielt.

Die CPU taktet unter Volllast bis auf 3,54 GHz hoch und hält diesen auch recht stabil. Der niedrigste Takt unter Volllast lag bei 3,05 GHz auf den Kernen.

Was kann die Grafikeinheit? Eine der wichtigsten Fragen, die ich mir gestellt habe:

Die Intel-Grafik im E14 der 2. Generation kann sich schon sehen lassen. Im 3D-Mark Test „Time Spy“ hat es 959 Punkte geholt.

In Furmark hat die Intel-Grafik 1691 Punkte bei 28 FPS erreicht.
Zum Vergleich: Das T15 hat auf FHD damals im Test 1287 Punkte und 22 FPS mit der Nvidia geschafft.

Der Lüfter und TP Fan Control

Da die Frage nach TP Fan Control und den Temperaturen aufgekommen ist: TP Fan Control (tpfc_v061.zip) funktioniert auf dem E14 und mit der aktuellsten Win10 Version (20H2).

Die Einstellungen „Bios (Embedded controller)“, „Smart (TPFanControl ini)“ oder „Manual“ können wie gewohnt (bzw. im Thinkwiki beschrieben) angewendet werden.

Die Temperaturen: Das E14 dreht bis auf 95 Grad (bei Option Bios) hoch und behält diesen Wert fast durchgehend, bis die CPU-Leistung sich verringert.

Bei Option Smart kommt das E14 kurz an 95 Grad, pendelt sich zum Schluss aber auf Temperaturen um die 77 Grad ein (unter Volllast!).

Bei Option Bios ist mir aufgefallen, dass der Lüfter nur bis zu 3500 Umdrehungen liefert. Bei der gesetzten Option „Smart“ dreht er mit bis zu 4500 Umdrehungen hoch, was natürlich dann DEUTLICH zu hören ist!

Bei der Nutzung von tp fan control kommt es natürlich auch darauf an, was der User möchte und wie er bei „Smart“ die „*.ini“ Datei einrichtet. Ich habe jetzt die Basics von der Installation genommen.

Genug Tests, jetzt wird GTA5 installiert…

Da ich ja GTA5 Online gerne mal für ein paar Stunden spiele, habe ich es dem E14 zugemutet. Das Ergebnis: Es geht! Nicht nur gerade so, sondern recht anständig! Eingestellt wurde es auf FHD (1920×1080) und alle weiteren Grafikeinstellungen laufen auf Maximum! Es läuft recht flüssig bei durchschnittlich 20 FPS. die niedrigste Framerate war zwischendurch 17 FPS und ein kleiner Peak nach oben bei 30 FPS.

Schraubt man jetzt die Grafikdetails etwas herunter, schafft das E14 bestimmt ein paar FPS mehr.

Zur Info: GTA5 setzt folgende Hardware (empfohlen) voraus:
„Prozessor: Intel Core i5 3470 mit 3,20 Gigahertz (4 CPUs) /AMD X8 FX-8350 mit 4 Gigahertz (8 CPUs)
Hauptspeicher: 8 Gigabyte
Grafikkarte: Nvidia GTX 660 2 Gigabyte / AMD HD 7870 2 Gigabyte“

Es ist eben KEIN Gaming-Laptop, aber es kann auch für das ein oder andere Spiel genutzt werden. Es müssen dann nur Kompromisse eingegangen werden.

SSD

Verbaut ist in dem Testgerät eine 512 GB M.2 2242 PCIe-NVMe SSD! Die SSD sollte erstmal genug Platz und auch für viele Anwendungen eine ausreichende Geschwindigkeit bieten.

Der Akku

Verbaut ist in dem E14 ein 3 Zellen Akku 45Wh, bis zu 8 Stunden Laufzeit mit RapidCharge Technologie. Im normalen Office-Einsatz sind die 8 Stunden durchaus erreichbar. Bei meinem Office- und Surfverhalten bin ich immer um die 5 Stunden gekommen. Schaut man auf dem Gerät Videos, hat man bis zu 7 Stunden angezeigte Akkulaufzeit zur Verfügung. Leider kommt es bei der Akkuladung (wenn das Netzteil eingesteckt ist) zu einem hörbaren Spulenfiepen!

WEITERE TESTS UND USERFRAGEN

Ersteinrichtung Windows 10
Die Installation von Windows 10 (2004) verlief recht zügig und ohne Probleme. Verwendet wurde ein SanDisk Ultra USB 3.0 32 GB Stick, der mit dem MediaCreationTool eingerichtet worden ist. Im Anschluss erfolgte das Upgrade auf die 20H2, welches Windows Update für das E14 direkt angeboten hat.

Die Installation von Windows 10 hat keine 15 Minuten in Anspruch genommen. Nach der Installation hat das E14 die Treiber über Windows-Update erhalten. Lediglich die Lenovo-Software musste über Lenovo Vantage nachgeladen werden. Ein Bios-Update ist bereits verfügbar, dieses wurde jedoch nicht installiert, da ich für den Test keine Notwendigkeit gesehen habe. Da bei diesem Modell keine Windows 10 Lizenz dabei war, ist das System für den Test auch nicht aktiviert worden (was aber für die späteren Anwendungen keine Rolle gespielt hat).

Die Nutzung zuhause im Office/Videoschnitt

Ich habe das E14 die letzten Tage für den Onlineunterricht (Microsoft Teams) genutzt und nebenbei die Aufgabenblätter in Word etc. erstellt. Da hat sich das 14″ Panel wieder bezahlt gemacht, da ich auf dem Schreibtisch (musste noch zusätzlich 3 DIN A5-Ordner aufgeschlagen auf dem Schreibtisch liegen haben) genug rum liegen hatte. Die Akkulaufzeit mit Teams lag bei ca. 5 Stunden, danach musste es ans Netzteil angeschlossen werden. Neben der Onlinebesprechung habe ich natürlich auch PDFs geöffnet (in diesen nach Schlagworten gesucht und gelesen) und im Netz Beispiele etc. gesucht.

Videoschnitt ist auch weiterhin ein Thema, welches mich sehr interessiert und dem ich gerne nachgehe. Das E14 hat meine Erwartungen bestätigt. Es lässt sich wunderbar für den Videoschnitt in FHD-Qualität benutzen und die Render-Zeiten im h.264 Format sind auch sehr angenehm. Für ein 3:40 min Video habe ich in FHD-Ausgabe bei einer 10 MB/s Bitrate lediglich 4 Minuten gebraucht. Etwas länger als das Video eigentlich geht, aber die Daten lagen auch auf dem USB-Stick. Kurz noch den USB-Stick angesprochen: Von dem Sandisk Ultra USB 3.0 habe ich die Daten am USB 3-Port mit konstanten 159 MB/s auf das E14 kopiert.

Die Limitierung liegt aber hier eindeutig an dem Stick, der Port könnte garantiert mehr!

Der Test mit Linux

Installiert und getestet wurde auf dem E14 Pop-OS 20.10_amd64_intel_10! Die Installation lief zügig und ohne Probleme durch! Wlan, Sound, die Displaybeleuchtung, Soundregulierung haben direkt funktioniert und haben sich steuern lassen. Da ich mich bei Linux nicht auskenne, ist das auch leider das einzige, was ich testen kann.

Mein persönlicher Eindruck zu dem E14:

Es ist ein gutes Arbeitsgerät, dass mit mehr als nur ausreichender Leistung und Akkulebensdauer für den Office-Alltag gerüstet ist! Die Intel-Grafikeinheit kann sich sehen lassen und für ein Spiel (ggf. mit verringerter Detailtreue) zwischendurch ist sie auch nutzbar. Was mir an dem E14 gefällt: Die CPU taktet nicht extrem herunter, wenn es auch mal wärmer wird. Die Leistung bleibt konstant. Die Geräuschkulisse (es bleibt ja nur der Lüfter) ist auch ganz in Ordnung für ein Gerät dieser Größe und Leistung. Beim Film schauen bleibt der Lüfter entweder komplett aus oder er dreht so langsam, dass man wirklich das Ohr an das Gerät halten muss.

Natürlich gibt es auch (für mich) negative Aspekte:

  1. Der Mangel an verfügbaren USB-Ports (2 Typ A sind mir zu wenig)
  2. Kein SD/MicroSD Cardreader
  3. Das Material vom Gehäuse sagt mir persönlich nicht zu.
  4. Der Klang der Lautsprecher könnte besser sein.

Ob ich es mir kaufen würde?
Aktuell eher nein, da ich zum Spielen und Videoschnitt mittlerweile schon gerne 15.6 Zoll hätte. Als Zweitgerät (für mobile Arbeiten z. B. vor Ort im Wald, wo es auch auf das Gewicht und den Platz im Rucksack ankommt) wäre es auf jeden Fall ein geeigneter Kandidat. Für 769€ ist es auf jeden Fall ein für Thinkpads verhältnismäßig günstiges, gutes und leistungsstarkes Office-Gerät.

Autor: Christian Huwer

Mein erstes Thinkpad war ein 4:3 T60 mit einer Intel-Grafikkarte. Recht schnell habe auch ich "Blut geleckt" und ein zweites Thinkpad hat sich dem T60 angeschlossen. Seit 2012 bin ich nunmehr in der Materie "Thinkpads" aktiv. Das hat zur Folge, dass ich aktuell 19 Thinkpads besitze, die bis auf ein Gerät alle modifiziert worden sind (und es in dieser Art nie im Handel zu kaufen gab). Da bei mir privat das T430 das "neuste" Gerät ist, bin ich an den wirklich neuen Geräten zum testen interessiert. Man will ja wissen, was man unter Umständen verpasst! :D

3 Gedanken zu „ThinkPad E14 (Intel) 2. Gen“

  1. Toller Test. Eines verwirrt mich. In psref ist es klar geschrieben „The integrated graphics of i5 / i7 models is Intel Iris Xe Graphics but function as Intel UHD graphics due to single channel memory limitation“
    Wie funktioniert die Karte im Test so gut, wenn wir nur einen RAM-Kanal haben und Iris Xe nicht funktionieren sollte?

    1. Erstmal: Danke! 🙂

      Zu Deiner Frage: Ich kann es mir nur so vorstellen, dass trotz dieser Einschränkung die anderen Vorteile überwiegen. Hier würde ich auf einen eben selbst erst gefundenen Test (nur auf die Grafikeinheit bezogen) verweisen. Der Verfasser ist wie ich der selben Meinung, dass die Grafikkarte „eine gewisse Spielefähigkeit“ mit sich bringt.
      https://notebooks-und-mobiles.de/intel-iris-xe-graphics-im-test

  2. Hier geht es nicht um die Möglichkeit des Spielens, sondern darum, ob es sich bei diesem Modell nur um die Anzeige des Namens Iris Xe handelt oder ob wir trotz der Einschränkungen, die in der Dokumentation aufgrund des Fehlens von Dual klar angegeben sind, ein vollwertiges grafisches Layout haben -Kanalspeicher

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