Security-Briefing 29.07.2026: Kritische WordPress-Lücken und Schwachstellen in macOS, JetBrains, Azure und JFrog

Aktuelle Sicherheitslücken für KMU im Überblick: Dieses Briefing fasst die wichtigsten Sicherheitslücken und Sicherheitsupdates des Tages aus offiziellen Quellen zusammen – eingeordnet nach Priorität, betroffenen Systemen und Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen. Technische Details stehen jeweils in der verlinkten Quelle.

WordPress-Plugin SMS Alert: Authentifizierungsbypass bis Version 3.9.7

Das WordPress-Plugin SMS Alert – SMS & OTP für WooCommerce, Bestellbenachrichtigungen und abgebrochene Warenkörbe bis Version 3.9.7 ist anfällig für einen Authentifizierungsbypass. Die Schwachstelle entsteht, weil die Funktion processRegistration() ein sessionbasiertes Flag sa_mobile_verified als einzige Prüfung für die Ausgabe eines Authentifizierungscookies nutzt. Dieses Flag wird nach jeder erfolgreichen OTP-Prüfung auf true gesetzt, ohne an die verifizierte Telefonnummer gebunden zu sein. Angreifer können so die OTP-Prüfung für eine eigene Nummer abschließen und anschließend eine Registrierung mit der Telefonnummer eines Opfers wiederholen, um sich als dieses Konto anzumelden. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 3.9.7. Aktualisieren Sie auf Version 3.9.8 oder höher.

  • Priorität: Hoch (kritisch (CVSS 9.8))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-15014
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin SMS Alert – SMS & OTP für WooCommerce einsetzen. (für KMU: kritisch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können sich als beliebige bestehende WordPress-Benutzer anmelden, einschließlich Administratoren, wenn die registrierte Telefonnummer bekannt oder erratbar ist.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Better Messages: Arbiträre Dateilöschung bis Version 2.15.19

Das WordPress-Plugin Better Messages – Chaträume, Gruppenchats, private Nachrichten und KI-Chatbots bis Version 2.15.19 ist anfällig für das Löschen beliebiger Dateien auf dem Server. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Validierung des Dateipfads in der Funktion delete_sticker. Angreifer mit Administratorrechten können durch manipulierte URLs Dateien außerhalb des Upload-Verzeichnisses löschen, etwa wp-config.php. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 2.15.19. Aktualisieren Sie auf Version 2.16.0 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.2))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-16585
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Better Messages – Chaträume, Gruppenchats, private Nachrichten und KI-Chatbots einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Das Löschen kritischer Dateien kann zu einer vollständigen Kompromittierung des Systems führen, etwa durch Entfernen der Konfigurationsdatei.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Eazy Plugin Manager: Privilegieneskalation bis Version 4.4.1

Das WordPress-Plugin Eazy Plugin Manager – Leistungsstarke Plugin-Verwaltung bis Version 4.4.1 ist anfällig für eine Privilegieneskalation. Die Schwachstelle entsteht durch fehlende Berechtigungsprüfungen im AJAX-Handler wp_ajax_pos_get_option und im REST-Endpunkt admin_login_endpoint_handler. Angreifer mit Subscriber-Rechten können über manipulierte Anfragen sensible Optionen auslesen, einen Authentifizierungsschlüssel berechnen und sich als Administrator anmelden. Voraussetzung ist, dass die Remote-Verbindungsfunktion des Plugins konfiguriert wurde. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 4.4.1. Aktualisieren Sie auf Version 4.4.2 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 8.8))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-14328
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Eazy Plugin Manager – Leistungsstarke Plugin-Verwaltung einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer können die volle Kontrolle über die WordPress-Instanz erlangen, wenn die Remote-Verbindungsfunktion aktiviert ist.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Demi: Arbiträre Verzeichnislöschung bis Version 0.0.7

Das WordPress-Plugin Demi – One-Click-Demo-Import, WP-Backup und Site-Migration bis Version 0.0.7 ist anfällig für das rekursive Löschen beliebiger Verzeichnisse auf dem Server. Die Schwachstelle entsteht, weil der Plugin-Schlüssel und Token als ungeschützte Dateien im Upload-Verzeichnis abgelegt werden. Die AJAX-Funktion demi_restore_step akzeptiert diese Schlüssel als Alternative zu Berechtigungsprüfungen und führt CleanDir::execute() mit einem absoluten Pfad ohne Einschränkungen aus. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 0.0.7. Aktualisieren Sie auf Version 0.0.8 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-14490
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Demi – One-Click-Demo-Import, WP-Backup und Site-Migration einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können durch das Löschen von Verzeichnissen die Integrität des Systems zerstören oder Datenverlust verursachen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin WP Fast Total Search: SQL-Injection bis Version 1.80.280

Das WordPress-Plugin WP Fast Total Search – Die Macht des indizierten Suchens bis Version 1.80.280 ist anfällig für eine generische SQL-Injection über den Parameter form_data[s]. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Maskierung der Benutzereingabe und fehlende Vorbereitung der SQL-Abfrage. Angreifer können zusätzliche Abfragen anhängen, um sensible Daten aus der Datenbank auszulesen. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 1.80.280. Aktualisieren Sie auf Version 1.80.281 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-12741
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin WP Fast Total Search – Die Macht des indizierten Suchens einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Benutzerdaten und Inhalte.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Premium Packages: SQL-Injection bis Version 6.2.0

Das WordPress-Plugin Premium Packages – Digitale Produkte sicher verkaufen bis Version 6.2.0 ist anfällig für eine SQL-Injection über den Parameter code im REST-Endpunkt /wp-json/wpdmpp/v1/cart/coupon. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Maskierung der Benutzereingabe, die direkt in eine SQL-Abfrage eingefügt wird, ohne wpdb::prepare() oder esc_sql() zu nutzen. Angreifer können zusätzliche Abfragen anhängen, um sensible Daten aus der Datenbank auszulesen. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 6.2.0. Aktualisieren Sie auf Version 6.2.1 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-12800
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Premium Packages – Digitale Produkte sicher verkaufen einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Zahlungsdaten und Benutzerinformationen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin TrueBooker: SQL-Injection bis Version 1.2.2

Das WordPress-Plugin TrueBooker – Terminbuchung und Planungssystem bis Version 1.2.2 ist anfällig für eine generische SQL-Injection über den Parameter alldata[truebooker_user]. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Maskierung der Benutzereingabe und fehlende Vorbereitung der SQL-Abfrage. Angreifer können zusätzliche Abfragen anhängen, um sensible Daten aus der Datenbank auszulesen. Voraussetzung für die Ausnutzung ist, dass die erforderlichen Buchungsfelder (Kategorie, Dienstleistung, Person, Datum und Zeitfenster) im alldata-POST-Parameter enthalten sind. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 1.2.2. Aktualisieren Sie auf Version 1.2.3 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-13161
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin TrueBooker – Terminbuchung und Planungssystem einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Termindaten und Benutzerinformationen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Bookly: Zeitbasierte SQL-Injection bis Version 27.5

Das WordPress-Plugin Online-Terminbuchungssystem Bookly bis Version 27.5 ist anfällig für eine zeitbasierte SQL-Injection über den Parameter staff_ids. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Maskierung der Benutzereingabe und fehlende Vorbereitung der SQL-Abfrage. Angreifer müssen zunächst eine Buchungssitzung mit manipulierten staff_ids-Werten anlegen und anschließend eine weitere Anfrage auslösen, um die verwundbare Abfrage zu erreichen. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 27.5. Aktualisieren Sie auf Version 27.6 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-14516
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Online-Terminbuchungssystem Bookly einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Benutzerdaten und Termininformationen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin PickPlugins Question Answer: SQL-Injection bis Version 1.2.73

Das WordPress-Plugin PickPlugins Question Answer bis Version 1.2.73 ist anfällig für eine SQL-Injection über den GET-Parameter id in der Benutzerprofilvorlage. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Bereinigung der Benutzereingabe, kombiniert mit der Nutzung von wp_unslash(), das den Schutz von WordPress Magic Quotes entfernt. Die Eingabe wird direkt in eine SQL-Abfrage eingefügt, ohne vorbereitete Anweisungen oder ausreichende Maskierung. Angreifer können zusätzliche Abfragen anhängen, um sensible Daten aus der Datenbank auszulesen. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 1.2.73. Aktualisieren Sie auf Version 1.2.74 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-10207
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin PickPlugins Question Answer einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Benutzerantworten und Profilinformationen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Web Directory Free: SQL-Injection bis Version 1.7.13

Das WordPress-Plugin Web Directory Free bis Version 1.7.13 ist anfällig für eine generische SQL-Injection über den Parameter levels. Die Schwachstelle entsteht durch unzureichende Maskierung der Benutzereingabe und fehlende Vorbereitung der SQL-Abfrage. Angreifer können zusätzliche Abfragen anhängen, um sensible Daten aus der Datenbank auszulesen. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 1.7.13. Aktualisieren Sie auf Version 1.7.14 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-14785
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Web Directory Free einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können vertrauliche Informationen aus der Datenbank extrahieren, darunter Verzeichnisstrukturen und Benutzerdaten.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin Uncanny Automator: Fehlende Autorisierung bis Version 7.3.2

Das WordPress-Plugin Uncanny Automator – Einfache Automatisierung, Integrationen, Webhooks und Workflow-Builder bis Version 7.3.2 ist anfällig für fehlende Autorisierungsprüfungen. Die Schwachstelle betrifft die AJAX-Aktionen automator_google_contacts_fetch_labels, automator_mautic_segment_fetch, automator_mautic_tags_fetch und automator_mautic_render_contact_fields. Angreifer mit Subscriber-Rechten können über diese Aktionen sensible Daten aus Google Contacts und Mautic abrufen, darunter Gruppen, Segmente, Tags und Kontaktfelder. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 7.3.2. Aktualisieren Sie auf Version 7.3.3 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 7.5))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-15025
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin Uncanny Automator – Einfache Automatisierung, Integrationen, Webhooks und Workflow-Builder einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Unbefugte können über API-Integrationen sensible Daten abrufen und die API-Nutzungsquoten Dritter verbrauchen.
  • Quelle: NVD

WordPress-Plugin WP Password Policy: Privilegieneskalation bis Version 3.7.1

Das WordPress-Plugin WP Password Policy bis Version 3.7.1 ist anfällig für eine Privilegieneskalation. Die Schwachstelle entsteht durch fehlende Autorisierungsprüfungen und Nonce-Verifizierung in der Funktion get_user() der Klasse Module_Password_Hint. Angreifer mit Subscriber-Rechten können über manipulierte POST-Anfragen ihre eigene Rolle auf Administrator hochstufen, indem sie die Rolle im Parameter role angeben. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 3.7.1. Aktualisieren Sie auf Version 3.7.2 oder höher.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 8.8))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-15992
  • Für wen relevant: Unternehmen, die das Plugin WP Password Policy einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer können ihre Berechtigungen auf Administrator-Ebene erhöhen und die volle Kontrolle über die WordPress-Instanz erlangen.
  • Quelle: NVD

System mit fehlerhafter Autorisierung: Privilegierte Änderungen möglich

Ein System mit fehlerhafter Autorisierung ermöglicht privilegierte Konfigurationsänderungen, die Administratoren vorbehalten sind. Betroffen sind Konfigurationen wie Berechtigungsmanagement. Die genauen Auswirkungen hängen von der jeweiligen Schwachstelle ab.

  • Priorität: Erhöht (hoch (CVSS 8.7))
  • Datum: 28.07.2026
  • CVE: CVE-2026-14167
  • Für wen relevant: Betreiber von Systemen mit fehlerhafter Autorisierungslogik. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Niedrig privilegierte Angreifer können Änderungen vornehmen, die normalerweise nur Administratoren vorbehalten sind.
  • Quelle: NVD

JetBrains TeamCity: Codeausführung durch entfernte Angreifer

JetBrains TeamCity enthält eine Schwachstelle, die es entfernten, anonymen Angreifern ermöglicht, beliebigen Programmcode auszuführen.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von JetBrains TeamCity-Instanzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Die Ausnutzung ermöglicht die vollständige Kompromittierung des Systems durch die Ausführung beliebigen Codes.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

JFrog Artifactory: Mehrere Schwachstellen in verschiedenen Komponenten

JFrog Artifactory enthält mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann diese ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, seine Privilegien zu erhöhen, Informationen offenzulegen, Dateien zu manipulieren und Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von JFrog Artifactory-Instanzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Die Schwachstellen ermöglichen verschiedene schwerwiegende Angriffe, darunter Codeausführung und Privilegieneskalation.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Samba: Mehrere Schwachstellen in Datei- und Druckdiensten

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Samba ausnutzen. Dadurch lassen sich vertrauliche Informationen offenlegen, Sicherheitsmaßnahmen umgehen oder ein Denial-of-Service-Zustand herbeiführen. Zudem ist eine Manipulation von Daten möglich.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von Samba-Servern, die Datei- und Druckdienste bereitstellen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten Zugriff auf sensible Daten erhalten oder die Verfügbarkeit der Dienste beeinträchtigen.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Progress Software LoadMaster und MOVEit WAF: Codeausführung und Root-Rechte möglich

Ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann mehrere Schwachstellen in Progress Software LoadMaster und Progress Software MOVEit ausnutzen. Dadurch lässt sich beliebiger Programmcode ausführen und Root-Rechte erlangen. Progress hat Updates für beide Produkte veröffentlicht.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Unternehmen, die Progress Software LoadMaster oder MOVEit WAF für Load-Balancing oder Web-Application-Firewall-Funktionen einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten die Kontrolle über die betroffenen Systeme übernehmen und weitere Angriffe starten.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Apple macOS: Mehrere Schwachstellen in Tahoe, Sonoma und Sequoia

Apple macOS Tahoe, Sonoma und Sequoia enthalten mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann diese ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen, Informationen offenzulegen, Dateien zu manipulieren und Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von macOS-Systemen mit den Versionen Tahoe, Sonoma oder Sequoia. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Die Schwachstellen ermöglichen verschiedene schwerwiegende Angriffe, darunter Codeausführung und Offenlegung sensibler Daten.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Microsoft Azure Portal: Offenlegung von Informationen möglich

Microsoft Azure Portal enthält eine Schwachstelle, die es entfernten, anonymen Angreifern ermöglicht, Informationen offenzulegen.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Nutzer und Betreiber von Microsoft Azure Portal. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Die Schwachstelle kann zur Preisgabe vertraulicher Informationen führen, die im Portal gespeichert oder verarbeitet werden.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Angriffe auf Fortinet FortiOS und Arista VeloCloud beobachtet

Die IT-Sicherheitsbehörde CISA meldet Angriffe auf Sicherheitslücken in Fortinet FortiOS sowie Arista VeloCloud. Betroffen sind Netzwerkgeräte, die für Firewall- und VPN-Funktionen genutzt werden. Die genauen Schwachstellen wurden nicht näher spezifiziert.

  • Priorität: Sofort handeln (aktiv ausgenutzt / KEV)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Unternehmen, die Fortinet FortiOS oder Arista VeloCloud für Firewall- und VPN-Funktionen einsetzen. (für KMU: kritisch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten die Schwachstellen ausnutzen, um Zugriff auf interne Netzwerke zu erhalten.
  • Quelle: heise Security

Apache Airflow FAB provider: Administratorrechte möglich

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle im Apache Airflow FAB provider ausnutzen. Dadurch lassen sich Sicherheitsmaßnahmen umgehen und Administratorrechte erlangen. Die Schwachstelle betrifft die Authentifizierungs- und Autorisierungslogik des Providers.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von Apache Airflow-Instanzen, die den FAB provider einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Ein Angreifer könnte unbefugte Änderungen an Workflows vornehmen oder Daten manipulieren.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Oracle MySQL: Mehrere Schwachstellen in Datenbanksoftware

Ein entfernter, anonymer oder authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Oracle MySQL ausnutzen. Dadurch lassen sich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Datenbank gefährden. Oracle hat für die betroffenen Versionen Updates bereitgestellt.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Unternehmen, die Oracle MySQL in ihren Datenbankumgebungen einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten Daten auslesen, verändern oder die Datenbank lahmlegen.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Apache Axis2: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Apache Axis2 ausnutzen. Dadurch lässt sich beliebiger Programmcode ausführen. Die Schwachstelle betrifft die Verarbeitung von SOAP-Nachrichten.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Betreiber von Apache Axis2-Instanzen, die SOAP-basierte Webdienste hosten. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten die Kontrolle über die betroffenen Systeme erlangen und weitere Angriffe starten.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

Red Hat Enterprise Linux: Codeausführung und Denial-of-Service möglich

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen. Dadurch lässt sich ein Denial-of-Service-Zustand verursachen oder eine Speicherbeschädigung erreichen. Dies könnte die Ausführung von beliebigem Code ermöglichen. Red Hat hat ein Update für freeipmi bereitgestellt.

  • Priorität: Erhöht (hoch)
  • Datum: 28.07.2026
  • Für wen relevant: Unternehmen, die Red Hat Enterprise Linux mit freeipmi in ihrer Infrastruktur einsetzen. (für KMU: hoch – nur für Betroffene)
  • Warum wichtig: Angreifer könnten die Verfügbarkeit der Systeme beeinträchtigen oder die Kontrolle über betroffene Server erlangen.
  • Quelle: BSI CERT-Bund

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